Vossenack - Mit verbundenen Augen Xylofon gespielt

Mit verbundenen Augen Xylofon gespielt

Von: heb
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Die Volksmusikanten Vossenack verwöhnten an zwei Tagen die Zuhörer mit ihrem musikalischen Können. Foto: Hendrik Buch

Vossenack. Einer der Musiker der 52-köpfigen Besetzung der Vossenacker Volksmusikanten erntete bei beiden Aufführungen des Frühjahrskonzertes besonderen Applaus: Christian Linzenich spielte Gustav Peter E. Gruners Arrangement „Erinnerung an Zirkus Renz“ auf dem Xylofon mit verbundenen Augen – die Zuhörer erhoben sich von ihren Plätzen und spendeten stehend Beifall.

Unter der Leitung von Dirigent Christoph Schiffers startete das Orchester an den beiden Tagen vor vollem Haus mit dem ausdrucksstarken Stück „Conzensus“ von Jan van der Roost in das Konzert. Es folgten Jacob de Haans musikalische Geschichte einer Zugfahrt durch Oregon sowie Steven Reinekes Emotionen der „Goddess of Fire“.

Zwischen den Stücken führte Moderatorin Ursula Kreuz das Publikum informativ durch das Programm. Zum Abschluss des ersten Teils setzte Christoph Schiffers bei der Programmgestaltung auf Arrangements bekannter Kino-Melodien. Die Klänge aus Braveheart und ein König-der-Löwen-Potpourri begeisterten die Zuhörer.

Der Marsch

Zum Auftakt des zweiten Teils stand Marschmusik in der Programmfolge. Julius Fuciks „Florentiner-Marsch“ und Carl Teikes „Graf Zeppelin-Marsch“ verwöhnten das Publikum mit bekannten Tönen. Ebenso vertraut waren die Klänge der beliebten Polka „Böhmischer Traum“ von Norbert Gälle. Es folgte das Arrangement vom Zirkus Renz. Mit drei frischen Medleys setzte das Orchester zum Ende des Konzertes an. Michael Browns Arrangement „Coldplay on Stage“ griff den alternativen Rock der britischen Popband auf. „ABBA Gold“ entführte das Publikum in den Pop der schwedischen Kultband. Mit den Swing-Songs des Bigband-Musiker Glenn Millers endete der offizielle Teil des Konzertes.

„Ein volles Haus und atemberaubender Applaus“, dankte der Vorsitzende Gottfried Breuer dem Publikum zum Abschluss, „das ist die schönste Belohnung für die vielen Proben.“

Die Musiker dankten ihren Gästen mit zwei Märschen zur Zugabe: Der „Yorkshire Marsch“ und Carl Teikes „Alte Kameraden“ entließen die begeisterten Gäste nach Hause.

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