Mit Platzmeister Achim Greiff auf dem Dürener Rummel

Von: Sandra Kinkel
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Kirmesmeister Achim Greiff hat
Kirmesmeister Achim Greiff hat immer noch nicht genug vom Dürener Rummel. Im Gegenteil: Die Annakirmes ist sogar der Ort, der ihn zum Träumen einlädt. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Offenbar hat Achim Greiff, Platzmeister der Dürener Annakirmes, nach neun Tagen Rummel noch nicht genug. Bevor der 47-Jährige am kommenden Mittwoch in den Urlaub nach Kirchberg in Tirol fährt, besucht er am Dienstag die berühmte „Cranger Kirmes” in Herne.

„Da kann ich dann mal ganz in Ruhe privat drüber schlendern”, so Achim Greiff. Denn eins ist ja klar: Wenn der Dürener Kirmesmeister auf „seiner” Annakirmes unterwegs ist, guckt er doch immer ganz genau, ob wirklich alles in Ordnung ist. „Und das brauche ich auf der Cranger Kirmes nicht.”

Obwohl Achim Greiff im Oktober geboren ist, hat er offenbar Kirmesgene im Blut. Sein erster Arbeitstag bei der Stadt Düren war der Montag der Annakirmeswoche, und sein Namenspatron ist der Heilige Joachim. Und der war ja bekanntermaßen der Ehemann der Heiligen Anna.

In diesen Tagen ist Achim Greiff natürlich täglich auf dem Kirmesplatz. Seine beiden Handys stehen so gut wie niemals still, aber Achim Greiff bleibt auch im größten Stress immer gelassen und freundlich.

Die Schausteller mögen ihn, und er mag die Schausteller. Greiff liebt aber auch eine gute Kirmes-Bratwurst und Backfisch, Achterbahn fährt auch, der „Breakdance” dagegen ist für ihn absolut tabu. „Die Achterbahn fährt geradeaus. Da bin ich dabei. Alles, was sich schnell dreht, ist nichts für mich.”

Ansonsten ist Achim Greiff leidenschaftlicher Onkel und kümmert sich gerne um seine fünf Nichten und Neffen. Na ja, und dann ist er natürlich noch begeisterter Fußballer. Genauer gesagt Torwart bei Viktoria Arnoldsweiler.

„Fußball”, schmunzelt Greiff, „ist echt meine zweite Leidenschaft.” Trotzdem nehmen aber die Kirmes und die anderen Dürener Märkte den größten Platz in Achim Greiffs Leben ein.

Und deswegen ist er am Dienstag in Herne bei der Cranger Kirmes eben doch nicht nur privat unterwegs. „Nach der Kirmes ist vor der Kirmes”, wandelt er den berühmten Sepp-Herberger-Spruch um, „und vielleicht entdecke ich in Herne ja etwas, das auch für Düren schön wäre.”

Am Samstag, 6. August, hat die Annakirmes an der Aachener Straße von 11 bis 2 Uhr geöffnet. An seinem letzten Tag, also Sonntag, 7. August, öffnet der Rummel von 11 bis 24 Uhr.

Im Festzelt findet am Samstag ab 20 Uhr eine spritzige Mallorca-Night statt. Am Sonntag, 7. August, kommen hier die Freunde echter Evergreens voll auf ihre Kosten: Ebenfalls um 20 Uhr beginnt eine Oldie-Night. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, Tischreservierungen für beide Abende sind unter Tel. 0177/5506798 möglich.

Der Boxclub Düren 55 lädt wie immer am letzten Kirmessonntag zu einer Box-Matinée ins Festzelt ein. Als Gegener erwarten die Jungs von Trainer Ernst Müller Kämpfer des Boxclubs Marburg/Lahn.

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