Düren - Mit Neapco in die mobile Zukunft

Mit Neapco in die mobile Zukunft

Von: Burkhard Giesen
Letzte Aktualisierung:
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Nach überstandener Insolvenz sieht Neapco-Geschäftsführer Erik Leenders wieder hoffnungsvoller in die Zukunft. Mit neuen Aufträgen rüstet man sich schon jetzt für die Jahre ab 2013. Foto: Burkhard Giesen

Düren. Von Insolvenzverwaltern hat Erik Leenders die Nase voll. Nicht, dass er schlechte Erfahrungen gemacht hätte. Im Gegenteil. „Aber es ist eine Erfahrung, die man nur einmal haben muss”, sagt der 44-jährige Geschäftsführer des Dürener Werkes von Neapco Europe.

Die Insolvenz des früheren Tedrive-Werkes ist abgehakt, hat Spuren hinterlassen und frei nach der bekannten Textzeile eines Songs der Neuen Deutschen Welle würde man Leenders das Zitat „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt” in den Mund legen.

In der Insolvenz hat sich Leenders schwer damit getan, an die Öffentlichkeit zu gehen. Auch weil ihm, anders als dem Betriebsratsvorsitzenden, durch den Insolvenzverwalter die Hände gebunden waren. Auch, weil er sich selbst als weniger spannend für die Öffentlichkeit einschätzt. Seine Frage „Einen Artikel über mich will wirklich jemand lesen?” ist ernst gemeint und kein Understatement.

Leenders hat das Geschäft von der Pike auf gelernt, hat bei Ford in Köln seine Lehre absolviert, in Aachen Automatisierungstechnik studiert, war zwischendurch im Ausland und hat in Düren schon den Übergang von Visteon zu Tedrive mitgemacht. Mehr als nur ein Pluspunkt, wenn man Krisen bewältigen muss.

Dabei ist der Blick zurück gar nicht das, was den gebürtigen Dürener jetzt antreibt. Leenders ist längst wieder beim in die Hände spucken: „Wir müssen und wollen wachsen”, sagt er mit Blick auf die nächsten Jahre. Mit Neapco im Rücken könne man endlich wieder global agieren und Märkte auch in China oder Nordamerika bedienen.
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