Düren - Miss Annakirmes: Vanessa Weber macht das Rennen

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Miss Annakirmes: Vanessa Weber macht das Rennen

Von: Sandra Kinkel
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Eine überglückliche, strahle
Eine überglückliche, strahlende Gewinnerin: Vanesse Weber aus dem Vettweißer Ortsteil Soller ist neue Miss Annakirmes. Ein Jahr wird sie jetzt die Stadt Düren repräsentieren. Heute hat sie ihren ersten Auftritt beim Seniorennachmittag mit Toni Marshall. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Vanessa Weber aus dem Vettweißer Ortsteil Sollerist ist die neue Miss Annakirmes. Die 22-Jährige Frisörin setzte sich gegen fünf Konkurentinnen durch. Nur wenige Zuschauer wohnten der Kür im Festzelt bei.<br /> <br />

„Ich kann es gar nicht fassen. Wahnsinn!” Vanessa Weber, 22, strahlt über das ganze Gesicht. Die junge Frau aus dem Vettweißer Ortsteil Soller ist die neue Miss Annakirmes. Und total begeistert. „Ich fands super. Die anderen Kandidatinnen waren nett, die Spiele haben Spaß gemacht. Es war für mich ein toller Abend”.

Es war kurz vor Mitternacht, als Vanessa Weber von Bürgermeister Paul Larue zur neuen Miss Annakirmes gekürt wurde, um halb neun hatte die Veranstaltung begonnen. Das Festzelt, das immerhin Platz für 640 Leute bietet, war nur knapp zu einem Drittel besetzt, Stimmung kam kaum auf.

Dabei war das Motto des Abends „Sommer, Sonne, Strand und mehr” durchaus viel versprechend, es ging um Urlaub vor 100 Jahren. Die Kandidatinnen Julia Wolf, Tamara Breuer, Filiz Sagman, Hülya Sagman, Jing Chuanram und Vanessa Weber hatten sich entsprechend verkleidet. Außerdem hatten die Mädchen zehn Gegenstände in einen Koffer gepackt, die man auch schon um 1900 im Urlaub dringend brauchte.

Wer das beste Outfit hatte, konnte leider nicht ermittelt werden, weil kein Phonmessgerät vorhanden war. Bei der Fragerunde mussten die Kandidatinnen markante Plätz von Düren erkennen, das Papiermuseum wurde unter anderem gesucht, genau wie Badesee und Wirtelstraße. Zudem mussten die jungen Damen noch in einem zweiten Outfit aus der Zeit um 1900 auf die Bühne kommen, außerdem galt es, in zwei Minuten möglichst viele Portionen Zuckerwatte auf Holzstäbchen zu bekommen.

Auch den beiden Show-Einlagen Gino dal Nero, Kölner Stimmungssänger, und der Band „De Bajasch”, die von Karnevalshits bis hin zu Beatles-Songs ein breites Repertoire hatte, gelang es kaum, das Publikum mitzureißen.

Und weil Gino dal Nero erst mit deutlicher Verspätung in Düren ankam, griffen die drei Moderatoren Rudi Schnitzler, Michael Weiser und Sören Oelrichs zwischendurch selbst zum Gesangs-Mikrofon. Und die zweite Fragerunde und das geplante Diabolo-Spiel fielen wegen der Zeitverzögerung komplett aus.

„Das war meine erste Misswahl”, so Schausteller-Chef Hans-Bert Cremer, der gemeinsam mit Bürgermeister Paul Larue, Volker Weiler vom Steuerausschuss, Ex-Miss Sabrina Rüttgers und City-Manager Wilhelm Streb in der Jury saß. „So schlimm hatte ich mir das nicht vorgestellt.”

Und auch Platzmeister Achim Greiff zeigte sich enttäuscht. „Ich war zu Beginn der Veranstaltung im Zelt, und es war kaum etwas los. Das war nicht gut.” Der Freude von Vanessa Weber aus Soller tut das keinen Abbruch. Im Gegenteil: Die 22-Jährige ist stolz auf ihren Erfolg und freut sich auf die neue Aufgabe. Ihren ersten Termin hat sie heute beim Seniorennachmittag mit Toni Marshall.
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