Ministerpräsident Jürgen Rüttgers „besucht” Düren

Von: Ingo Latotzki
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Spalier stehen für den Ministerpräsidenten: Örtliche CDU-Wahlkämpfer und Jürgen Rüttgers im Haus der Stadt . Foto: Ingo Latotzki

Kreis Düren. Am Ende singen Fleetwood Mac ihren Klassiker „Don´t stop”. Knapp 300 stehen im Haus der Stadt und verabschieden Jürgen Rüttgers: klatschend, lächelnd, nickend, die CDU macht einen zufriedenen Eindruck.

„Don´t stop thinking about tomorrow”, das ist der Refrain bei Fleetwood Mac, nicht aufhören, an Morgen zu denken, das ist die Botschaft frei übersetzt.

Sie gilt auch für die Christdemokraten im Land, jedenfalls ist Ministerpräsident Rüttgers Donnerstagabend so zu verstehen. „Wir stehen für die Zukunft”, ruft er, „die anderen für die Vergangenheit.” Es ist Wahlkampf, bis zum 9. Mai ist es nicht mehr weit. „Und 30 bis 40 Prozent der Menschen wissen noch gar, dass in NRW gewählt wird”, sagt Rüttgers. Deshalb ist er unterwegs. Gestern ist er in Zülpich, danach in Aachen, dann Düren, später noch Bonn. „Gut dreieinhalb Wochen müssen wir noch kämpfen, die Wahl ist nicht gewonnen.”

Für Rüttgers ist der Besuch an der Rur ein halbes Heimspiel; er stammt aus dem Kreis Düren, genauer: aus der Gemeinde Vettweiß, „eines der Haupt-Tourismusgebiete in der Region”.

Der Saal lacht.

Dass seine Leistungsbilanz nach fünf Jahren positiv ausfällt, überrascht nicht. Ebenso wenig der Umstand, dass auch die beiden örtlichen CDU-Kandidaten Rolf Seel und Josef Wirtz nur Positives zu berichten haben: 8000 neue Lehrer eingestellt, 235.000 weniger Arbeitslose seit 2005 - trotz Krise. Das betonen alle drei, und auch Karl Schavier, der CDU-Kreisvorsitzende, bescheinigt Rüttgers, NRW wieder in die Erfolgsspur geführt zu haben.

Das solle so weitergehen: Vor allem mit dem Thema Bildung, sagt Rüttgers: Mehr U-3-Betreuung, kleinere Klassen, „wenn es geht, nicht mehr als 25 Schüler, damit die Lehrer die Chance zu einer individuellen Förderung haben”. Und noch etwas ist dem Ministerpräsidenten wichtig: „Dass wir erstmals zwei Stimmen haben.” Die erste für den Direktkandidaten, die zweite für die Partei, wie bei der Bundestagswahl.

Als alles gesagt ist und Jürgen Rüttgers winkend dem Ausgang zustrebt, packen die Wahlkampfhelfer in ihren hellblauen Shirts die Plakate mit der Aufschrift: „Rüttgers stark wählen” ein. Kurz zuvor haben sie im Haus der Stadt die Nationalhymne angestimmt, dann kommt Fleetwood Mac: An die Zukunft denken. Als das Lied zu Ende ist, sitzt Rüttgers schon im Bus und ist wieder unterwegs.
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