Nideggen - Minister Remmel würdigt Nationalpark Eifel

Minister Remmel würdigt Nationalpark Eifel

Von: Anneliese Lauscher
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Sie wollen den zehnten Geburtstag des Nationalparks Eifel gebührend feiern: Staatssekretär Horst Becker, Oliver Krischer, Umweltminister Johannes Remmel, Henning Walter, Margit Göckemeyer, Bert Züll und Udo Meister. Foto: Anneliese Lauscher

Nideggen. Der Nationalpark Eifel wird im nächsten Jahr zehn Jahre alt. „Das ist ja eher ein Kindergeburtstag“, meinte Johannes Remmel, Umweltminister von NRW, anlässlich seines Besuches in Nideggen, wo sich das Nationalparktor am Freitag bei herrlichem Hochdruckwetter im Sonnenschein präsentierte.

Johannes Remmel hatte Zeit für Gespräche mit den Bürgermeistern von Schleiden, Heimbach, Simmerath und Nideggen; der Förderverein Nationalpark Eifel war vertreten durch seinen Vorsitzenden Oliver Krischer, außerdem nahm Henning Walter, der Leiter des Nationalparks Eifel im Landesbetrieb Wald und Holz NRW an den Gesprächen teil.

Dass der Nationalpark Eifel noch nicht „fertig“ sei, daran ließ der Umweltminister keinen Zweifel, es seien noch viele Aufgaben zu erledigen. Aber man könne nach fast zehn Jahren eine positive Bilanz ziehen, meinte er, besonders im Hinblick auf die gelungene Vernetzung. Er verwies auf 50 Gastronomie- und Übernachtungsbetriebe, die die Zertifizierung eines kompetenten Nationalpark-Gastgebers erhalten haben. Außerdem sind nicht weniger als 49 Schulen mit dem Titel „Nationalpark-Schule Eifel“ ausgezeichnet worden, hier könne es gelingen, junge Menschen mit den Grundgedanken des Nationalparks vertraut zu machen.

Horst Becker, Staatssekretär im NRW-Umweltministerium, bestätigte: „Da ist bei uns ganz viel geschehen mit der Vernetzungsarbeit. In den Nationalpark-Schulen vollzieht sich durch alle Unterrichtsbereiche ein Identifikationsprozess. Übrigens gibt es in Bayern nur zwei Nationalpark-Schulen.“

Als „Erfolgsprojekt“ sieht Oliver Krischer, der Vorsitzende des Fördervereins Nationalpark Eifel, den Nationalpark. „Natur Natur sein lassen“ bleibe das Prinzip. Zu Maßnahmen des „Waldumbaus“ wolle man mit den Menschen reden; man lege Wert auf eine gute Kommunikation, wie sie beispielsweise mit dem Landesbetrieb Wald und Holz funktioniere.

Großes Geburtstagsfest

Henning Walter nannte Erfolgszahlen: An den organisierten Veranstaltungen des Nationalparks nahmen allein im Jahr 2012 mehr als 37 000 Personen teil; die fünf Nationalpark-Tore mit Ausstellungen wurden seit ihrer Eröffnung von mehr als 1,75 Millionen Gästen besucht. Im Nationalpark Eifel wurden mehr als 7 100 Tier- und Pflanzenarten nachgewiesen, von denen rund 1 600 in den Roten Listen der gefährdeten Arten stehen.

Im nächsten Jahr wird es zum zehnjährigen Bestehen ein großes Fest geben, kündigte Henning Walter an. Für den 30. August ist eine wissenschaftliche Tagung geplant – für die Menschen der Region und für jeden verständlich. am Abend kann man sich darüber amüsieren, wie sich das bekannte Improvisationstheater „Springmaus“ dem Thema Nationalpark widmet. Für Sonntag, 31. August, sind ein Festakt und ein buntes Familienfest geplant.

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