Merzenich - Merzenich kann 1,8 Millionen Euro zurücklegen

Merzenich kann 1,8 Millionen Euro zurücklegen

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Merzenich. Die Finanzen der Gemeinde Merzenich haben sich in den Jahren 2009 und 2010 günstig entwickelt. Ingesamt rund 1,8 Millionen Euro können der allgemeinen Rücklage zugeführt werden.

In der letzten Sitzung in diesem Jahr beschäftige sich der Gemeinderat mit den beiden Jahresabschlüssen. Die SPD nahm an Beratung und Abstimmung nicht teil, weil ihrer Ansicht nicht genügend Zeit blieb, um die Abrechnungen gründlich unter die Lupe zu nehmen. Insbesondere sei es nicht möglich gewesen, die Kassenbelege auch nur stichprobenartig in Augenschein zu nehmen. Die anderen Ratsfraktionen sahen das anders und billigten die Jahresrechnungen einstimmig.

Für 2009 weist die Ergebnisrechnung einen Überschuss von 1,387 Millionen Euro aus, für 2010 hat sich ein Plus von 417.382 Euro ergeben. Da die Ausgleichsrücklage von rund 3,4 Millionen Euro noch in voller Höhe zur Verfügung steht, wurden die überschüssigen rund 1,8 Millionen Euro in die allgemeine Rücklage gesteckt - ein finanzielles Polster für schlechtere Zeiten, die möglicherweise drohen. Bürgermeister Peter Harzheim versprach, im nächsten Jahr für eine längere Frist zur Überprüfung der Jahresrechnung zu sorgen.

Mögliche Alternativen prüfen

Wie seinerzeit berichtet, hat der Rat es abgelehnt, dass in räumlicher Verbindung mit dem Altenzentrum „Marienhof” in der Burgstraße eine Einrichtung für „Betreutes Wohnen” geschaffen wird. Für geeigneter hält die Mehrheit des Kommunalparlamentes ein Gelände am Uerlingsweg (östlich der Merzenicher Ortslage und damit nahe am Umsiedlungsgebiet für Morschenich. Dafür gibt es aber (noch) keinen Investor. Die CDU beantragte in diesem Zusammenhang, gezielt nach einem Geldgeber für das Projekt zu suchen. Abgestimmt wurde darüber nicht, weil sich alle Fraktionen dem Vorschlag der SPD anschlossen, zuerst Informationen über mögliche Alternativen zum „Betreuten Wohnen” einzuholen. Zu einer der nächsten Ratssitzungen soll eine Fachkraft vom „Kuratorium Deutsche Altenhilfe” eingeladen werden.

Einstimmig hat der Gemeinderat der Aufstellung des Bebauungsplanes für „Morschenich neu” einschließlich der nötigen Änderung des geltenden Flächennutzungsplanes zugestimmt. Damit werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Umsiedlungsgebiet „Zwischen den Höfen” geschaffen. Das Thema war - wie ausführlich berichtet - in der jüngsten Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses eingehend erörtert worden.
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