Merzenich bindet sich an RWE und die Stadtwerke

Von: mv
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Mitarbeiter der Merzenicher Verwaltung, der Stadtwerke Düren und der RWE Deutschland AG waren dabei, als gestern Dr. Heinz-Willi Mölders, Bürgermeister Peter Harzheim und Heinrich Klocke (sitzend, v.l.) die Verträge unterzeichneten. Foto: Margret Vallot

Merzenich. Wer künftig für den Betrieb des Stromnetzes in Merzeniich die öffentlichen Straßen, Wege und Plätze benutzen darf, das wird im Rathaus der Gemeinde entschieden. Am Donnerstag war es so weit. Nach langen Verhandlungen wurden im Bürgerhaus drei Verträge unterzeichnet.

„Es war ein komplizierter Weg“, wie Bürgermeister Peter Harzheim in der Rückschau meinte. Es dauerte anderthalb Jahre, bis die Verträge schließlich fertig waren. Die Gemeinde engagierte eigens einen Fachanwalt, und auch der Kämmerer hat viele Stunden über den Papieren verbracht. Dann war klar, der neue Vertragspartner für Strom ist auch der alte. Der Energieriese RWE Deutschland hatte auch vor 20 Jahren das Rennen gemacht und schon damals in Merzenich den Stromkonzessionsvertrag unterschrieben.

Für RWE unterzeichnete am Donnerstag Dr. Heinz-Willi Mölders, Vorstand der RWE Deutschland AG, den Vertrag, der bis ins Jahr 2033 laufen soll. Zwei weitere Verträge, die Gas und Wasser betreffen, wurden mit der Stadtwerke Düren (SWD) ausgehandelt und ebenfalls am Donnerstag unterzeichnet. Von den Stadtwerken hatte sich Geschäftsführer Heinrich Klocke ins Bürgerhaus begeben.

Weil die Gemeinde den Versorgern ihre Straßen, Wege, Plätze und sonstigen Verkehrsflächen zur Benutzung zur Verfügung stellt, erhält sie die so genannte Konzessionsabgabe. In Merzenich sind das pro Jahr 280 000 Euro für Strom, 30.000 Euro für Gas und 83.000 Euro für Wasser.

„Langfristig leistungsfähig und zuverlässig“, so Harzheim, seien die Versorgungsleitungen von RWE. In jüngster Vergangenheit habe RWE über 300.000 Euro in die Leistungsfähigkeit der Netze im Gemeindegebiet investiert.

Dafür zu sorgen, dass die fast 9800 Einwohner von Merzenich mit Strom, Wasser und Gas beliefert werden können, ist eine wichtige Aufgabe von Rat und Gemeindeverwaltung. Der Rat habe auch deshalb zugestimmt, weil RWE viele weitere Projekte in der Gemeinde unterstütze, sagte Harzheim.

Heinrich Klocke versprach, auch sein Unternehmen werde in den nächsten 20 Jahren mit dem gleichen Engagement wie bisher die Versorgung der Haushalte mit Gas und Wasser betreiben, dabei kostengünstig bleiben und stets dem Umweltschutz verpflichtet sein.

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