Merkener Ringer können ihren Erfolg selbst kaum fassen

Von: jan
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Das Team der Merkener Ringer schwimmt derzeit in der Oberliga auf einer ungeahnten Erfolgswelle. Bislang haben die Athleten von Trainer Achmed Damani (rechts) noch keinen Kampftag Foto: Guido Jansen

Düren. „Langsam werde ich verrückt.” Mit diesen Worten beendete der Hallensprecher den jüngsten Kampftag in der Ringer-Oberliga. Der Aufsteiger RC Merken bleibt weiter die große Überraschung die Klasse.

Mit Essen-Dellwig hat die Mannschaft einen der Favoriten der Liga in die Knie gezwungen. Nach sechs Kampftagen ist die Dürener Mannschaft nach wie vor ungeschlagen und steht an der Tabellenspitze.

Die jüngste Niederlage des RC datiert vom 5. Dezember 2009. Damals war Merken Kellerkind in der Verbandsliga, 22 Monate später ist das Team von Trainer Achmed Damani top in der Oberliga. Mit 22:16 hat der Aufsteiger die Essener in einem packenden Duell niedergerungen.

Die Entscheidung fiel im letzten Kampf des Abends. Der Rumäne Vladut Balaban (74 Kilogramm) gewann sein Duell mit 3:0 und machte damit die späte Essener Aufholjagd zunichte. „Er war unser bester Mann heute”, lobte Damani den Neuzugang. Enorm wichtig waren auch die Punkte von Gabriel Cuzguneanu (84). Als krasser Außenseiter gegen Nils Holk verlor er nur mit 2:3.

„Das war am Ende sehr wichtig”, betonte Damani. Denn die Essener waren die bisher größte Herausforderung für Merken und waren in den mittleren Gewichtsklassen überlegen. Der RC führte zwar zur Halbzeit mit 13:6. Beruhigend war das für den Trainer allerdings nicht. Daniel Anderson (120) und Andreas Enns (96) sind zwar weiter ungeschlagen. Sie holten allerdings nur ein 3:0 beziehungsweise ein 3:2. Für Alexander Kleer (84) gab es gar die erste Niederlage der Saison gegen den starken Wladimir Remel. Im Anschluss führte der Gast 16:15. Der Gegner von Ibragim Maschidov musste verletzt passen, Merken lag erneut vorne, jetzt mit 19:16.

Dann schlug die Stunde des bulligen Balaban. Der sorgte dafür, dass die Zuschauer in der proppenvollen Mehrzweckhalle in Merken vor Freude tobten. Trainer Achmed Damani freute sich nicht nur über die Leistung seines Teams, sondern auch über die Anerkennung, die seine Mannschaft erfährt. Gut besucht waren die Merkener Heimkämpfe schon immer. So voll wie dieses Mal war es in der kleinen Halle aber noch nie. Schon am kommenden Freitag um 20.30 Uhr steigt der nächste Knüller. Dann ist Bonn-Duisdorf II in Merken zu Gast. „Das wird ein ganz heißer Tanz”, verspricht Damani. Vom Thema Aufstieg in die Zweite Bundesliga wollte der Trainer noch nicht reden.

Zum Einen hat sich Merken noch gar nicht mit dem ebenfalls ungeschlagenen Top-Favoriten Mülheim am Rhein gemessen. Zum Anderen stehen die schweren Duelle in Essen und Duisdorf in der Rückrunde auch noch auswärts an.
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