Heimbach/Kreuzau - Mehr Touristen kommen in die Eifelgemeinden

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Mehr Touristen kommen in die Eifelgemeinden

Von: mv
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Heimbach/Kreuzau. Einen schönen, teils schon sensationellen Zuwachs im Tourismus-Bereich konnten 2008 die vier Eifelgemeinden verzeichnen.

Rainer Spenke, Geschäftsführer beim Hotel- und Gaststättenverband ist zuständig für die hiesige Region und meint: „Das Jahr 2008 ist gut gelaufen. Aber die Eifel vermarktet sich ja auch aktiv und gut.”

Beispielhaft mag zunächst Heimbach stehen: Bürgermeister Bert Züll sprach auf Nachfrage von „14,5 Prozent mehr Übernachtungsgästen als 2007”. Das Amt für Statistik in Düsseldorf bestätigt das. In Heimbach haben 2007 genau 34.458 Personen übernachtet, 2008 waren es 39.466. Und das nur in den Häusern, die neun und mehr Betten anbieten. Kleine Betriebe mit weniger als neun Betten werden aber bei Erhebung der Statistik nicht mitgezählt.

Desweiteren: Im Heimbacher Nationalparktor wurden 2007 genau 70.646 Besucher gezählt. Im vergangenen Jahr waren dort 71.456 Besucher. Züll rechnet für 2009/2010 fest mit weiteren Zuwächsen. Denn: Am 1. September werde der Kursbetrieb in der neuen Kunstakademie in der Burg starten, derzeit werde „mit Hochdruck gearbeitet”, so Züll.

In Nideggen verzeichnet man nur ein kleines Plus bei den Übernachtungen: 1,2 Prozent mehr Gäste (2007: 63.995 gegenüber 2008: 64.737) als im Vorjahr, wobei insbesondere die Zahl der ausländischen Gäste in der Jugendherberge gestiegen ist. Zwei und drei Tage blieben die Gäste im Durchschnitt in Nideggen.

Derzeit alle in Berlin

Den Vogel abgeschossen hat die kleine Gemeinde Kreuzau: Dort stieg die Zahl der Übernachtungen um 19,2 Prozent (von 8318 in 2007 auf 9913 in 2008).

Auch die Gemeinde Hürtgenwald darf sich über steigend Zahlen bei den Übernachtungen freuen. Es gab einen Anstieg um 2,7 Prozent (2007: 46.580 gegenüber 2008: 47.853). Auch in Hürtgenwald scheinen die Bemühungen, sich als attraktive Urlaubsregion darzustellen, erfolgreich zu sein.

Am Mittwoch kamen insgesamt sechs Personen aus dem Kreis Düren bei der Internationalen Tourismusbörse (ITB) im Berlin an: Der Landrat, der zuständige Dezernent, der Amtsleiter, eine Mitarbeiterin sowie die Bürgermeister Züll (Heimbach) und Buch (Hürtgenwald) werden bei der ITB für die Region werben.

Am Mittwoch standen sie, verstärkt von Mitarbeitern der Rureifel-Touristik, mit NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Wirtschaftsministerin Christa Thoben den Journalisten von mehreren Reisemagazinen Rede und Antwort.
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