Düren - Mehr Platz für ganz kleine Gäste in Kita

Mehr Platz für ganz kleine Gäste in Kita

Von: kin
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Die Erweiterung der Kita St.-Marien wurde am Wochenende gebührend gefeiert. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Pfarrer Josef Wolff nennt drei Gründe, warum die Umgestaltung der Kindertagesstätte St.-Marien im Hämmerchensgässchen in Düren eine mehr als gute Sache ist. „Es ist politisch gewollt, sagt er. „Es ist von den Eltern gewollt. Und natürlich von der Kirche auch.”

Die Kindertagesstätte St. Marien in Düren, eine Einrichtung mit Platz für 65 Jungen und Mädchen, acht Erzieherinnen, eine Köchin und Kindergartenleiterin Marlis Graf, ist die erste der Kindertagesstätten der Pfarrgemeinde St. Lukas, die Kinder ab dem sechsten Lebensmonat aufnehmen kann.

Vier Monate lang wurde im Hämmerchensgässchen umgebaut, wurden Wände versetzt und andere abgerissen. Insgesamt haben die Kinder 70 Quadratmeter mehr Platz, um zu toben, spielen und zu lernen. Marlis Graf: „Zwei Schlafräume wurden eingerichtet, die Waschräume umgestaltet und die Küche vergrößert. Jetzt können wir auch Kleinkinder bestmöglich betreuen.”

Es gibt eine Wasserlandschaft, in der die Kinder planschen und das Element Wasser spielerisch kennen lernen können. Außerdem können sie in der neuen Küche auch mithelfen und so hautnah erfahren, was gesunde Ernährung bedeutet. Und auch die Erzieherinnen der Einrichtung haben sich mit diversen Fortbildungen auf die Betreuung der Kleinkinder vorbereitet.

Zum Glück, denn der Bedarf ist da: Schon jetzt liegen Marlis Graf zehn Anmeldungen für Kinder unter einem Jahr vor, und sogar 20 für Kinder zwischen einem und drei Jahren. „Das einzige, was noch fehlt”, so Marlis Graf, „ist die Genehmigung vom städtischen Jugendamt. Wir sind bereit, wir hoffen, dass die Genehmigung bald kommt.”

Das wird sie sicher, denn immerhin gilt ab 2013 in ganz NRW der gesetzliche Anspruch, dass mindestens 35 Prozent aller Kinder unter drei Jahren eine Betreuungsplatz haben.

Insgesamt haben die Umbaumaßnahmen im Kindergarten St.-Marien in Düren übrigens 230000 Euro gekostet, etwa zehn Prozent wurden aus Kirchensteuermitteln finanziert.

Im Frühjahr soll auch noch das Außengelände umgestaltet werden. Eine Hand betriebene Wasserpumpe soll dann bei den Kindern für noch mehr Buddelspaß sorgen.
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