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Mehr Mitbestimmung für junge Leute an der Rur

Von: kin
Letzte Aktualisierung:

Düren. Wenn es nach dem Willen von Verena Schloemer und der Dürener Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen geht, bekommt die Rurstadt ein Jugendparlament.

Einen entsprechenden Antrag haben die Grünen für die nächste Stadtratssitzung am Mittwoch, 8. Februar, gestellt.

Verena Schloemer: „Es hat ja früher in Düren Schülersprecherrunden gegeben. Das geht uns aber nicht weit genug, weil hierbei nicht alle Gruppierungen von Jugendlichen repräsentiert werden.” Es seit wichtig, so Schloemer, dass sich bei einem Jugendparlament auch die Leute beteiligen würden, die in Jugendheimen aktiv seien. „Und auch die, die sich in der Innenstadt, zum Beispiel an der Annakirche, treffen.”

Dass Mitbestimmung von Jugendlichen funktionieren kann, hat sich in Düren schon einmal gezeigt. Als es darum ging mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II eine Skateranlage in Düren zu bauen, durften die Jugendlichen im Internet über Ausstattung und Standort der Anlage mitbestimmen. „Die Resonanz war sehr groß”, so Schloemer. „Was wir uns jetzt wünschen ist, dass Jugendliche dauerhaft in Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden.”

Verena Schloemer hält es für sinnvoll, Jugendliche zu Fragen, die die Stadt- und Schulentwicklung betreffen, um ihre Meinung zu bitten. Verena Schloemer: „Jetzt wird das Rathaus saniert. Meiner Meinung nach wäre das der geeignete Zeitpunkt, darüber nachzudenken, hier wieder einen offenen Treff für Jugendliche in der Stadt einzurichten. Der fehlt in Düren nämlich.”

Grundsätzlich glaubt die Grünen-Politikerin, dass es durch eine frühe Einbindung von Jugendlichen gelingen kann, ihre Politikverdrossenheit einzudämmen und ihr persönliches Engagement für die Stadt zu stärken. Schloemer: „Gerade vor dem Hintergrund, dass Jugendliche bei den Kommunalwahlen schon mit 16 wählen dürfen, ist das sehr wichtig.”
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