Düren - Martin Schulz spricht in Düren

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Martin Schulz spricht in Düren

Von: inla
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Martin Schulz am Donnerstagabend in der Dürener Kulturfabrik Becker & Funck. Foto: Ingo Latotzki

Düren. In einer „Schlussspurtveranstaltung“ hat die SPD im Kreis Düren am Donnerstagabend „nach fünf Wochen intensivem Wahlkampf“ noch einmal ihre Kräfte mobilisiert. In der Kulturfabrik Becker & Funck im Osten Dürens sprach Martin Schulz (SPD), seit 2012 Präsident des Europäischen Parlamentes, vor knapp 100 Besuchern.

„Schlussspurtveranstaltung“, so hatte der Dürener SPD-Bundestagskandidat Dietmar Nietan gesagt, als er kurz vor dem Auftritt seines „guten Freundes Martin Schulz“ den Saal einschwor, „auf jeden Fall zur Wahl zu gehen“.

Als Schulz, 57, dann kommt, hat er das Publikum schnell in seinen Bann gezogen. Der Würselener lobt zunächst Nietan als „einen der profiliertesten Europapolitiker in der SPD-Bundestagsfraktion“. Dann spricht er über Mindestlohn und Ausbeutung in manchen Branchen. Er hoffe, sagt Schulz, dass am kommenden Montag eine Bundesregierung im Amt sei, die diese Probleme endlich anpacke.

Dieses Stilmittel zieht sich durch seine gesamte Rede. Auch als Schulz über die Finanzmärkte spricht, „die dringend reguliert werden müssen“. Zwischendurch gibt es immer wieder Beifall und einmal auch ziemliche Erheiterung: Jemand hat falsch geparkt, also wird der Halter eines Dürener Autos gesucht. Dietmar Nietan verliest das Kennzeichen und Martin Schulz sagt: „Hoffentlich ist es jemand von der CDU.“

Die Christdemokraten nennt er noch einige Male, immer verbunden mit seiner Hoffnung, dass am „Montag eine andere Bundesregierung im Amt ist“. Wer das sein soll, braucht er nicht zu sagen. Im Saal sind viele Sozialdemokraten. Sie klatschen. Wahlkampf.

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