Düren - Marla Glen ist einer der Höhepunkte der 23. Dürener Jazztage

alemannia logo frei Teaser Freisteller

Marla Glen ist einer der Höhepunkte der 23. Dürener Jazztage

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
5823124.jpg
Kultstar Marla Glen begeisterte 2500 Musikfreunde. Foto: Sandra Kinkel
5823120.jpg
Die gebürtige Portugiesin Carmen Brown eröffnete den Sparkassen-Abend der 23. Dürener Jazztage auf dem Kaiserplatz in Düren.

Düren. Die 23. Dürener Jazztage haben ihren ersten richtig großen Höhepunkt erlebt: Vor 2500 Menschen groovte Freitagabend die amerikanische Sängerin Marla Glen auf dem Kaiserplatz. Und das Publikum war absolut begeistert.

Eröffnet wurde der Abend mit Carmen Brown und ihrer Band „The Element“. „Wollt Ihr etwas für die Seele?“, rief die gebürtige Portugiesin und präsentierte eine ganz erstaunliche musikalische Bandbreite: Mal fühlte man sich an den Sound der 60er Jahre erinnert, dann wurde es poppig, schließlich gab es auch afrikanische Rhythmen, die Carmen Brown überwiegend a cappella dargeboten hat.

Gut gelaunte Sängerin

Marla Glen war schon lange vor ihrem Auftritt, der ziemlich pünktlich gegen 20.15 Uhr begann, an der Bühne – in einem beige-schwarz gestreiften Anzug, goldener Bluse mit Manschettenknöpfen und brauner Kappe. Sichtlich gut gelaunt plauderte die Sängerin mit einigen Fans und Sparkassen-Chef Professor Herbert Schmidt und fand auch noch Zeit für einen kurzen Abstecher in die Kneipe direkt gegenüber.

Für ihre Fans auf dem Kaiserplatz gab es ein fröhliches „Guten Morgen“, um dann zu erklären, dass sie hinter der Bühne kurz eingeschlafen sei. „Ich bin nicht high, ich bin nur noch nicht ganz wach“, lachte Glen, um kurz darauf aber gleich bei „Garden of Desire“ mit ihrer zehnköpfigen, hochklassigen Band die Bühne und den Kaiserplatz zu rocken. Die tiefe Reibeisenstimme von Marla Glen ist immer noch da. Und sie ist immer noch einzigartig und passt zu dem unverwechselbar androgynen Typ. Die Sängerin ist eben besonders, sehr besonders. Genau wie ihr Sound eine nicht zu kopierende Mischung aus Blues, Soul, Jazz, Rock‘Roll und afrikanischen Ethno-Klängen ist. „Ich habe Ende 90er Jahre Marla Glens ersten Auftritt in Düren gesehen“, sagt Frank Engels (43) aus Düren. „Damals war ich absolut begeistert, und für mich hat Marla Glen nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Die Frau ist einfach Klasse.“ Und sie macht klasse Musik: Bei ihrem Konzert auf dem Kaiserplatz gab es Hits wie „You can‘t groove me“, „Ruby Tuesday“ und „All Night long“, aber auch den Titel „White Roses“, den Glen für ihre ermordete Mutter geschrieben hat. Die Sängerin ist einfach authentisch, man glaubt ihr, was sie singt und ist von der ersten Minuten gefangen genommen von ihrer unglaublichen Bühnenpräsenz.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert