Düren - Marketing für Düren: „Wir denken heute einfach mal positiv“

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Marketing für Düren: „Wir denken heute einfach mal positiv“

Von: Ingo Latotzki
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Die Dürener Imagewerkstatt: Nach dem Innenstadtforum war diese Stellwand voll mit Ideen und Anregungen. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Das T-Shirt am Garderobenständer im Eingangsbereich hat Symbolcharakter. Mit roter Schrift steht auf schwarzem Stoff: I love Düren. Der Satz ist an diesem Abend in der Marienkirche Programm. Beim Innenstadtforum geht es darum, „Lust auf Düren“ zu machen, wie Bürgermeister Paul Larue formuliert. Es geht darum, der knapp 90.000 Einwohner großen Stadt Positives abzugewinnen, das Gute und das Schöne zu sehen. Nörgler sind an diesem Abend fehl am Platz.

Das Innenstadtforum ist ein Kreis interessierter Menschen aus Politik, Verwaltung, Geschäftswelt, Vereinen oder Verbänden. Es hat sich zum Ziel gesetzt, die Stadt zu entwickeln. Wie kann Düren sich verbessern, attraktiver werden, anziehender? Etwa in den Bereichen Kultur, Sport, sonstiger Freizeit, mit seinen Geschäften, seinen Wohnungen, in der Arbeitswelt, im Verkehr. Um einen Leitfaden für die Zukunft zu haben, lässt die Stadt Düren von einem Aachener Fachbüro einen Masterplan Innenstadt erarbeiten, der kommenden Herbst fertig sein soll. Das Innenstadtforum trägt zu diesem Plan Ideen und Vorschläge bei. „Der Masterplan soll das Produkt Düren voranbringen“, sagte Baudezernent Paul Zündorf am Mittwochabend. Die Veranstaltung war eine Art Workshop. Keine Berieselung durch Vorträge, keine ermüdenden Präsentationen. Die Teilnehmer selbst waren gefragt und gefordert. Es gab fünf Stationen, an denen die „Lust auf Düren“ erarbeitet werden sollte. „Wie kann man Düren als Stadt, als Marke verkaufen“, fragte Dr. Stefan Kirschgens, ein Sozialwissenschaftler aus Aachen, der schon einige Foren dieser Art in Düren moderiert hat. Es ging etwa darum, geschichtsträchtige Orte in der Stadt zusammenzutragen. Diese Orte wurden überdies in einer Rangfolge zusammengefasst, so dass das Büro des Aachener Stadtplaners Heinz nun wissen dürfte, welche drei Orte dem Innenstadtforum am wichtigsten sind. Außerdem ging es darum, Sätze zu vervollständigen. „Ich lebe gern in Düren, weil...“ Oder: „Düren bietet für Freizeit und Erholung...“ Dabei waren schnelle Antworten gefragt, das Forum sollte nicht die halbe Nacht dauern. An einer anderen Station diese Aufgabe: „Nennen Sie drei Wünsche zu Düren und überlegen Sie, was Sie zu ihrer Erfüllung beitragen können“. Zudem hatten sich die Organisatoren noch ein kleines Quiz einfallen lassen, bei dem Wissen rund um Düren abgefragt wurde. Weil der Spaß nicht zu kurz kommen sollte, wurden Punkte gezählt und eine Siegergruppe ermittelt.

Bei der Erstellung des Dürener Masterplanes ist es Dr. Harald Heinz wichtig, die Menschen einzubinden. „Ich sammele viele Daten und Meinungen, um mir ein Bild zu machen“, sagt er. In diesem Sinn war auch eine Aufgabe zu verstehen, bei der die Teilnehmer überlegen sollten, was sie einem Besucher, der zum ersten Mal nach Düren kommt, zeigen würden. Startpunkt war der Bahnhof.

Nun wird die Cityma Düren noch zu zwei weiteren Foren einladen, bei denen es um Geschichte und ums Bauen geht. Danach werden die Ergebnisse präsentiert. Man wird sehen, ob sie „Lust auf Düren“ machen. Dem Forum am Mittwoch in der Marienkirche ist das gelungen.

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