Radarfallen Blitzen Freisteller

Marita Köllner und die „Räuber“ rocken bei der 19. Kölsche Nacht

Von: Daniela Martinak
Letzte Aktualisierung:
5505672.jpg
Die „Räuber“ sind schon fester Bestandteil der „Kölschen Nacht“ und haben mit „Spielfreude“ nicht zu viel versprochen. Foto: dama

Niederzier. „Wunderbar, wunderbar…“, hallte es durch die Straßen. Und nicht nur „Op dem Maat“ standen die Leute. Im Niederzierer Festzelt schlug das „Trömmelchen“ und „Schön, schön, schön“ war es allemal. Die 19. Auflage der „Kölsche Nacht“, die traditionell von der Maigesellschaft „Maifreunde“ Niederzier veranstaltet wurde, lockte 900 Besucher auf den Weihberg.

„Ist das nicht ein Traum?“, fragte Thorsten Kück, Moderator und Organisator des Festes die Gäste. Bereits bevor alle „rot sahen“ und Marita Köllner alias „Et fussich Julchen“ die Bühne stürmte, nahmen sich Jung und Alt in den Arm und schunkelten was das Zeug hielt. Wenig später grölte das ganze Zelt, und die Fans der Kölschfraktion fragten sich „Können diese Augen lügen?“ und was wäre, „Wenn Fastelovend im Sommer wör“?

„Wir freuen uns wahnsinnig, dass so viele Leute gekommen sind. Eine solche Veranstaltung über so viele Jahre aufrecht zu erhalten ist nicht so einfach, wie man sich das vorstellt“, erklärte Volker Wenzel, Mitglied der „Maifreunde“: „Schließlich wollen wir die Besucher auch nicht langweilen und jedes Jahr andere Kölner Stars auf der Bühne präsentieren. Und dennoch darf das Niveau nicht abnehmen.“ Im Gegenteil: Nachdem Marita Köllner nach der zweiten Zugabe bereits ihr Taschentuch wechseln musste, welches schon in Fetzen „gewunken“ war, kündigte Thorsten Kück den nächsten Knaller an: Die „Räuber“.

„Jetzt geht‘s noch mal so richtig ab“, waren sich Helmut und Carina sicher. „Wir besuchen schon seit Jahren die ,Kölsche Nacht‘ und sind immer wieder begeistert“, versicherten die beiden Oberzierer. Die „Räuber“ und die „Kölsche Nacht“ gehören laut der Maigesellschaft einfach zusammen. Daran ließ der Auftritt auch keine Zweifel. Das Zelt bebte. Die versprochene „Spielfreude“ der legendären Kölner Mundartband wurde ratzfatz und „Sulang die Botz noch hält“ eingehalten. Eine Veranstaltung die wieder einmal den Besuchern vor und den Stars auf der Bühne sichtlich Spaß machte. DJ Tizzy sorgte noch bis in die frühen Morgenstunden mit „kölsche Tön“ und den neusten Charts für eine unvergessliche „Kölsche Nacht“.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert