Hergarten - „Manuskript des Teufels“ bringt die Welt in Gefahr

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„Manuskript des Teufels“ bringt die Welt in Gefahr

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Bert Saurbier aus Hergarten hat seinen ersten Roman „Manuskript des Teufels“ verfasst. Foto: smb

Hergarten. Zwei Jahre nach der biografischen Erzählung „Die wundersame Holzbank“ hat Dr. Bert Saurbier aus Hergarten nun einen Eifel-Thriller mit dem Titel „Manuskript des Teufels“ geschrieben. Was bewegte einen ehemaligen Ärztlichen Direktor, der mehrere Fachbücher veröffentlicht hat, dazu, jetzt im Ruhestand einen Thriller zu schreiben?

Danach gefragt, sagt Saurbier schmunzelnd: „Arzt und Kriminalist, beide sind Spürnasen. Untersuchungsbefunde sind die Indizien und Patientengespräche die Verhöre, die Krankheitsursache entspricht dem Tatmotiv, das Erstellen der Diagnose dem Ergreifen des Täters.“ Für Bert Saurbier ist das Schreiben aber auch ein gutes Mittel gegen das Altern, für ihn ist es ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität.

In „Manuskript des Teufels“ geht es um folgende Geschichte: Im Trappisten-Kloster Mariawald wird ein hochbrisantes Manuskript in einem sicheren Versteck aufbewahrt. Als der Inhalt ans Licht kommt, machen plötzlich Spezialagenten Jagd auf dieses „teuflische Schriftstück“, wie es die Kirchenoberen bezeichnen. Sie wollen mit aller Macht eine Veröffentlichung des Schriftstücks verhindern, könnte es doch den sozialen Frieden in aller Welt und die Fundamente der Weltreligionen ins Wanken bringen.

„In den vergangenen drei Jahren, in denen die beiden Bücher ‚Die wundersame Holzbank‘ und ‚Manuskript des Teufels‘ entstanden sind, habe ich fast täglich am Computer gesessen und hart gearbeitet“, erzählt Saurbier. Da galt es, Ideen und Strategien zu entwickeln. „Drei Viertel der Zeit am PC verbrachte ich mit Recherchen“, beschreibt Saurbier.

„In meinem ganzen Leben habe ich noch nie so konzentriert etwas für meine Allgemeinbildung getan wie bei diesen Nachforschungen. Ich begann, zunehmend Freude an meinem neuen ‚Job‘ zu finden. War mir ein Kapitel gelungen, klopfte ich stolz auf die Schulter meines Selbstwertgefühls“, beschreibt der Autor. Wenn Bert Saurbier nicht am Computer saß, hat er mit seiner Frau Ausflüge in die Eifel unternommen und dabei auch immer wieder Rast im Kloster Mariawald eingelegt, das er zum zentralen Schauplatz seines Buches machte.

Saurbier führt den Leser im Laufe der Geschichte unter anderem in das CIA-Ausbildungszentrum im US-Bundesstaat Virginia, den Kreml in Moskau, den Sitz der Knesset in Jerusalem, die Mossad-Zentrale in Tel Aviv, ins Jesuiten-Noviziat in Nürnberg und das kalabrische Städtchen Plati mit seiner geheimnisvollen Unterwelt.

Als das Werk fertig war, folgte die vom Autor als „anstrengend“ empfundene Zeit, in der es mit den Korrektoren und Lektoren an Feinheiten zu feilen galt. „Unbeschreiblich war aber das stolze Glückserleben, als ich das gedruckte Buch, mein Buch, endlich in den Händen hielt“, sagt Saurbier. Er findet: „Bücher-Schreiben sollte manchem Rentner ärztlich verordnet werden.“

Für Bert Saurbier besteht jedoch Suchtgefahr, das nächste Buch ist bereits in der Mache: „Es soll wieder spannend hergehen. Ein seltsamer Meteoritenfund birgt ein großes Geheimnis, das zu lüften, die Welt verändern würde. Derart Sensationelles erzeugt die verrücktesten Begehrlichkeiten“, verrät der Autor bereits vorab.

Das Buch ist im Mainbook-Verlag erschienen und kostet 11,95 Euro.

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