„Man muss nur offen für Begegnungen sein”

Von: sas
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Das Amt hat ihr Spaß gemacht: Mirja Fuß, Miss Annakirmes 2009.

Düren. Das Stadtfest im September 2009 war nur eine von vielen Gelegenheiten, bei denen Mirja Fuß die Stadt Düren repräsentieren durfte. Am 27. Juli 2009 sicherte sich Mirja Fuß beim Zuckerwattedrehen und Rock´n´roll-Tanzen den Titel der „Miss Annakirmes”.

Überwältigt von den neuen Eindrücken repräsentierte sie die Stadt ein bis zwei Mal im Monat. Dabei lernte sie eine Vielzahl von neuen Gesichtern kennen.

„Beim Stadtfest im September traf ich auf die Vertreter der Partnerstädte. Dabei war es interessant, sich in den verschiedenen Sprachen zu unterhalten. Besonders die Österreicher aus Altmünster waren sehr nett und offen zu mir”, sagt Mirja Fuß. Die 21-Jährige strahlt bei dem Gedanken an jene lustigen Augenblicke: „Die positiven Erfahrungen haben mein Selbstbewusstsein ungemein gestärkt.”

Dennoch war der Besuch der französischen Partnerstadt Valenciennes ihr persönliches Glanzlicht. Gemeinsam mit der „Rums und Bums-Kapelle”, dem Kinderprinzen Tobias Porschen, der Partnerschaftsbeauftragten Ina Schoeller und der Koordinatorin für Dürener Städtepartnerschaften Sabine Briscot-Junkersdorf hatte sich die Miss Annakirmes nach Frankreich begeben. In der 250 Kilometer entfernten Stadt nahmen die Dürener Vertreter an den traditionellen musikalischen Festumzügen „Les Florilèges de Binbin” teil.

„Am Anfang war alles ungewohnt und neu für mich. Doch mit der Zeit wurde ich offener und ich fand zunehmend Gefallen an meiner Aufgabe”, berichtet Mirja Fuß von ihren Erlebnissen. Denn bei Problemen wusste die 21-Jährige stets, dass sie sich auf Sabine Briscot-Junkersdorf verlassen konnte.

Mit viel Engagement kümmerte sie sich um die Miss Annakirmes: Ob es nun die Kleiderwahl oder das Organisieren der Termine war. Immer und überall hatte die Marketingleiterin der Stadt Düren ein offenes Ohr für ihren Schützling. „Das hat mir eine gewisse Sicherheit gegeben, für die ich sehr dankbar bin. Schließlich war es nicht immer möglich, dass meine Familie oder meine Freunde bei bestimmten Terminen teilnahmen.”

Obwohl Mirja Fuß eine Vielzahl interessanter Menschen kennen gelernt und sie sich durch das Jahr als „Miss Annakirmes” persönlich weiterentwickelt hat, möchte sie sich nicht noch einmal zu Wahl stellen. Getreu dem Motto „Aufhören, wenn es am schönsten ist”, überlässt sie am Montag, 2. August, um 20 Uhr im Annakirmeszelt ihr Amt den neuen Anwärterinnen. Ihr Tipp für die Nachfolgerin: „Ganz wichtig ist, den Menschen offen gegenüber zu treten. Und man sollte die Einladungen annehmen und die Gelegenheiten nutzen, neue Menschen kennen zu lernen. Für mich war das eine sehr schöne Erfahrung.”

Der Jubel entscheidet über die Miss Annakirmes

Seit 1977 stellen junge Damen aus Stadt und Kreis ihr Können in verschiedenen „Disziplinen” unter Beweis. Je nach Motto müssen sie Zuckerwatte drehen, das Tanzbein schwingen oder Fragen zu ihrer Heimatstadt beantworten. Am Ende entscheidet die Jubellautstärke, welche Anwärterin den Titel „Miss Annakirmes” führen darf.

Zur ersten „Miss Annakirmes” wurde Jutta Breuer gekürt. Sie gewann damals eine zweiwöchige Reise nach Mallorca. Heute beträgt die Siegerprämie 600 Euro.

Interessentinnen können sich noch bis einschließlich Freitag bei Gabi Nork, Coach der Bewerberinnen, melden: 0174/4514055.

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