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Lösung in Wülfrath steht

Von: bugi
Letzte Aktualisierung:

Düren. Die Gespräche zwischen dem amerikanischen Konzern Neapco und dem Dürener Automobilzulieferer Tedrive gehen offenbar in die entscheidende Runde. Neapco will das insolvente Dürener Unternehmen nach wie vor zum 1. April übernehmen.

In den nächsten zwei Wochen stehen noch Verhandlungen mit Ford und dem Tedrive-Eigner Orlando aus. Als „ersten richtigen Schritt in Richtung Standortsicherung” hat Betriebsratsvorsitzender Peter Nießen eine Zusage von Ford bezeichnet, die Entwicklung der neuen Autoplattform „CD4” nach Düren zu vergeben. Auf dieser Plattform soll der Mondeo-Nachfolger entstehen.

Das Ziel des Insolvenzverwalters Dr. Andreas Ringstmeier „zum Quartalswechsel” eine Lösung für das Dürener Werk vorlegen zu können, bekräftigte am Mittwoch auch dessen Sprecher Thomas Schulz. Auf einer anderen Baustelle ist Ringstmeier inzwischen zu einer Lösung gekommen: Das inzwischen von Düren unabhängige Werk in Wülfrath wird als Tedrive Steering Systems zum 1. April neugegründet.

325 Arbeitsplätze konnten hier erhalten bleiben. Allerdings erhielten 270 Beschäftigte am Dienstag dort ihre Kündigung. Das ist in Düren nicht zu befürchten. Hier warten im Rahmen des Insolvenzverfahrens bereits rund 200 Stellen abgebaut worden.

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