Düren - Lockere Fröhlichkeit für eine gute Sache

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Lockere Fröhlichkeit für eine gute Sache

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Sie sangen „Alle Jahre wieder” und das gesamte Publikum stimmte mit ein: Der Seniorenchor von St. Anna war nur einer der vielen Programmpunkte bei der großen Weihnachtsgala. Foto: Andreas Bongartz

Düren. „Ihr habt das Herz am richtigen Fleck.” Mit diesem Satz hat Michael Linn eigentlich schon alles über den Verein „Wir für Düren” gesagt. Das Engagement für den guten Zweck ist den Mitgliedern des Vereins ein besonderes Anliegen.

Eine Herzensangelegenheit sozusagen, für die man sich besonders ins Zeug legt. So haben die Männer und Frauen um den „Wir für Düren”-Vorsitzenden Georg Servos mit ihrer 9. Weihnachtsgala nicht einfach nur eine bunte Veranstaltung auf die Beine gestellt.

Nein, der Gala, deren Erlös auch in diesem Jahr wieder der Aktion „Eine Mahlzeit für ein Kind” zugute kommt, lag dieses Mal ein wohldurchdachtes Konzept zugrunde. Die teilweise bemängelte Steifheit früherer Gala-Abende, bei denen sich eine Darbietung an die andere reihte, wich einer lockeren Fröhlichkeit, bei der jeder Auftritt seinen Platz in einem übergeordneten Rahmen hatte.

Aber der Reihe nach und zurück zu Michael Linn. Denn die Weihnachtsgala begann zunächst einmal doch recht steif. Nachdem Georg Servos die Gäste im Haus der Stadt begrüßt hatte, bat er Peter Pientka von der Galeria Kaufhof, Uwe Gunkel von der IG City, Kurt Gothe von der City Ma und eben Michael Linn nebst Gattin auf die Bühne. Es galt vorweihnachtliche Geschenke zu verteilen, zu empfangen und sich für diese zu bedanken.

Michael und Renate Linn vom Verein Kinderkarnevalszug Düren erhielten von Servos eine Spende in Höhe von 2000 Euro für den alljährlichen Umzug. Servos selbst erhielt von Peter Pientka 1300 Euro, sowie 43 Fünf-Liter Kanister mit frischem Apfelsaft - der Erlös einer Aktion des Kaufhofs mit einer mobilen Saftpresse im Rahmen von „Düren leuchtet”. Bei dieser Gelegenheit war auch die IG City fleißig und hat Spenden für die Arbeit von „Wir für Düren” gesammelt, 1000 Euro kamen dabei zusammen.

„Ab jetzt können sie sich unterhalten lassen”, kündigte Georg Servos danach an und nahm fortan die Rolle eines Radiomoderators ein. Als dieser lieferte er mit einer Dürener Chronik der Jahre 1949 bis 1959 den Rahmen des Geschehens auf der Bühne.

Dort gab es Musik, Gesangs- und Tanzeinlagen zu sehen. Und Theater: Am hinteren Ende der Bühne konnten die Besucher nämlich, detailgetreu im Stil der 50er Jahre, ein kleines Wohnzimmer mitsamt dazugehöriger Familie sehen: Familie Müller feierte Weihnachten und hörte dabei im Radio die Dürener Chronik. Dabei kam so manche lustige Anekdote zum Vorschein.

Schön in die Handlung eingebunden wurden dabei immer wieder abwechslungsreiche Auftritte des Seniorenchores St. Anna, der Ballettklassen der Musikschule und der Showtanzgruppe der KG Südinsulaner. So vergingen schnell drei Stunden bis alle der rund 200 Teilnehmer zum großen Finale gemeinsam auf der Bühne mit dem Publikum „Stille Nacht, Heilige Nacht” sangen.

Kleines Publikum

Eine gelungene Veranstaltung, mit einem kleinen Wermutstropfen: Es waren nur rund 220 zahlenden Besucher gekommen. Aber dennoch, mit Spenden von rund 5000 Euro im Rahmen des Abends ist Georg Servos zuversichtlich, das am Ende wieder sieben bis 9000 Euro Erlös für „Eine Mahlzeit für ein Kind” zusammen kommen werden.
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