„Lila Salongespräch“ mit Meredith Haaf im „Komm“

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Meredith Haaf veröffentlicht ihre Beiträge als freie Journalistin in Zeitungen wie „Emma“, SZ-Magazin und „Neon“, ist Mitautorin des preisgekrönten Blogs maedchenmannschaft.net und brachte zusammen mit Barbara Streibl das Buch „Wir Alphamädchen“ heraus.

Düren. „heult doch“ lautet der bewusst provokativ gemeinte Titel des Buches, das die junge Autorin Meredith Haaf, Jahrgang 1983, über ihre Generation und deren „Luxusprobleme“ verfasst hat. Beim dritte Lila Salongespräch, das vom Frauenbüro der Stadt Düren in Kooperation mit dem Dürener Frauenforum am Donnerstag, 16. Mai, 19.30 Uhr, im „Komm“-Zentrum stattfindet, wird Meredith Haaf aus ihrem Buch lesen und mit den Zuhörerinnen und Zuhörern diskutieren.

„Eine spannende Autorin, die ein anregendes Buch geschrieben hat“, fasst Gilla Knorr, Leiterin des Frauenbüros der Stadt Düren, die Gründe zusammen, warum die in Berlin lebende Journalistin, Bloggerin und Schriftstellerin eingeladen wurde.

Ins Gespräch kommen

Ziel der Salongespräche ist es, über sozialpolitische und gesellschaftskritische Themen ins Gespräch zu kommen. Meredith Haaf provoziert, rüttelt auf, hat ein gut recherchiertes Buch über die Generation der heute zwischen Zwanzig- und Dreißigjährigen geschrieben, über das sich gut in ein Gespräch einsteigen lässt.

Sie untersucht intensiv, warum ihre Generation wurde, was sie ist. Und sie formuliert ihre Thesen, was diese Generation ausmacht, unverblümt: „Die Mehrheit meiner Generation lässt sich schön viel Zeit mit der Frage danach, was sie eigentlich will. Sie glaubt nicht daran, dass das, was sie will, mit Politik irgendetwas zu tun hat. Und selbst wenn sie daran glaubte, würde sie deswegen nicht gleich wütend werden.“ Pragmatisch sei ihre Generation. „Wut ist nicht ihr Ding“, aber der Glau-be daran, „Dass Wettbewerb gut und Kommunikation heilig ist“.

Meredtih Haaf macht mit ihrem Buch Lust auf Debatte. Es ist letztendlich auch ein Appell an ihre Generation: „Ich glaube, wenn wir beginnen, Kritik zu üben und nicht immer alles richtig machen zu wollen, ergeben sich die Veränderungen von selbst.“ Die Organisatorinnen der Lila Salongespräche erhoffen sich deshalb rege Beteiligung im Komm-Zentrum, auch von jungen Menschen. Eintrittskarten zur Veranstaltung, die von der Sparkasse Düren unterstützt wird, sind nur im Komm erhältlich: Schülerinnen und Schüler zahlen drei Euro, alle anderen fünf Euro im Vorverkauf und sechs Euro an der Abendkasse.

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