Düren - Leuchtende Kinderaugen im Heim

Leuchtende Kinderaugen im Heim

Von: Julian Loevenich
Letzte Aktualisierung:
Heimleiter Raymund Schreinemac
Heimleiter Raymund Schreinemacher (rechts) freut sich über die vielen bunten Geschenke für die Kinder des Kinderheims St. Josef. Foto: Julian Loevenich

Düren. Kleine, große, bunte, schlichte - die Geschenkverpackungen im Kinderheim St. Josef waren genau so vielfältig wie die Dinge, welche sie schön verpackt vor den neugierigen Kinderaugen verbargen.

Ermöglicht wurde dieses „Erlebnis der anderen Art”, so Heimleiter Raymund Schreinemacher, durch das Festkomitee Dürener Karneval, dem Elektronikfachgeschäft „Gunkel” und vielen bereitwilligen Helfern. Denn vor einiger Zeit wurde in dem Geschäft an der Wirtelstraße vom Festkomitee ein Tannenbaum mit den Wünschen der Kinder und Jugendlichen aus der sozialen Einrichtung aufgestellt.

Interessierte, offene und behilfliche Mitmenschen konnten sich eines der gut 125 Anliegen aussuchen und erfüllen. Was letztendlich daraus resultierte, war ein prächtiges Farbenmeer verschiedenster Formen, für das sich Schreinemacher im Namen der Kinder und Jugendlichen bedankte und auch „die Bereitschaft innerhalb der Bevölkerung etwas zu tun” hervor hob und lobte. Denn viele der Heimbewohner, so der Leiter, kämen aus instabilen und gestörten Familienverhältnissen, die ganz gravierende Auswirkungen auf die Persönlichkeit nach sich zögen. Gerade deswegen sei es wichtig, den Kindern zu helfen. Und auch von Seiten des Festkomitees Dürener Karneval wies man darauf hin, dass man trotz vieler Probleme in der ganzen Welt nicht die Schwierigkeiten im eigenen Land vergessen dürfe.

Doch legt Raymund Schreinemacher viel Wert darauf, den Kindern und Jugendlichen „nicht zu vermitteln, die Hände aufzuhalten”, sondern sie auf elementarste Armut in anderen Regionen dieser Welt hinzuweisen und somit ein vernünftiges Bewusstsein und Denken zu schaffen, das zur Verantwortung führe. Dies „haben alle Unterstützer übernommen und auch die Geschenke eingepackt, als wären sie für das eigene Kind”, freute sich Schreinemacher. Die Bescherung fand aufgeteilt in den einzelnen Wohngruppen vor Heiligabend statt, da über die Festtage viele der Bewohner zu Bekannten und Verwandten führen, erklärte Angela Zillikens, stellvertretende Heimleiterin. Doch egal, ob Weihnachten oder vorher - die Geschenke brachten die Kinderaugen zum Leuchten.
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