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Lendersdorf: Jugendcafé erstrahlt in neuem Glanz

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Und Prost: Die Leiterin des Jugendfreizeitheims St. Michael, Carina Salentin, stieß jetzt mit ihren fleißigen Jungen und Mädchen auf das neue Jugendcafe an. Foto: Andreas Bongartz

Düren-Lendersdorf. Erdnuss fest/flüssig? Der 15-jährige Lucas Nießen steht dem Fingerfood auf Sterneniveau eher skeptisch gegenüber. Da trifft das großflächige Graffiti, das neuerdings an der Wand im Jugendcafé des Jugendfreizeitheims St. Michael prangt, schon eher seinen Geschmack.

Bis vor kurzem sah das allerdings noch anders aus: „Schrecklich”, „bescheiden” und „viel zu bunt” sind nur einige der Adjektive, die die Jugendlichen in dem Lendersdorfer Freizeitheim benutzen, um den Zustand zu beschreiben, in dem sich das Jugendcaf noch im vergangenen Jahr befand.

„Etwas Tolles geschafft”

Für die Jugendlichen war klar: Das Jugendcaf braucht eine Generalüberholung. Und für Carina Salentin, die Leiterin der Lendersdorfer Einrichtung war klar, dass dem Wunsch der Jugendlichen entsprochen werden sollte. Schließlich sollen sich die Jungen und Mädchen im Jugendfreizeitheim ja auch wohl fühlen.

Die Renovierung haben die Jugendlichen mit Carina Salentin gemeinsam geplant, in den Herbstferien haben dann 15 Jungen und Mädchen mit ihr zusammen angepackt.

Über das Engagement der Jugendlichen gerät die Leiterin des Freizeitheims noch immer ins Schwärmen: „Ich bin ganz, ganz stolz auf diese Aktion und darauf, dass wir so etwas Tolles geschafft haben.” Trotz Ferien hätten die Jugendlichen eine Woche lang jeden Tag an ihrem neuen Jugendcafé gearbeitet.

Es wurde gestrichen und verputzt, die Heizung wieder in Stand gesetzt und eine neue Einrichtung besorgt.

Und als es zum Schluss knapp wurde, standen die Jugendlichen bereits morgens um acht Uhr auf der Matte, um die Aktion doch noch zum Erfolg zu führen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das Jugendcafé erstrahlt in neuem Glanz.

Abgerundet wird der Raum mit Thekenbereich durch ein farbenprächtiges Graffiti, gesprüht von Stefan Schlepütz von der KBS-Crew. Finanziert wurde die Maßnahme mit 750 Euro von der Pfarrgemeinde St. Michael.

Der Rest - insgesamt schätzt Carina Salentin die Kosten auf 1500 Euro - wurde in Eigenleistung bewerkstelligt. Einen weiteren Kooperationspartner hat das Jugendfreizeitheim St. Michael im Cateringservice Brockel und Eckmann gefunden, der zur Neueröffnung des Jugendcafés den zahlreich erschienenen Gästen reichlich Fingerfood reichte.

Und auch wenn die exotischen Häppchen bei den jungen Leuten eher auf Skepsis trafen, Grund zum Feiern hatten sie allemal. An der Bar mixten sie alkoholfreie Cocktails, mit denen sie auf ihr neues Jugendcafé anstießen.
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