Düren - Lass hören - ein Querschnitt der deutschen Lyrik

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Lass hören - ein Querschnitt der deutschen Lyrik

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:

Düren. Neben dem Kammermusikfestival „Spannungen” in Heimbach ist der „Arbeitskreis Literatur” des Kunstfördervereins des Kreises Düren das zweite wichtige Standbein des Vereins mit gleich zwei Veranstaltungsreihen im Jahr. Unter dem Titel „Der Lyrik eine Gasse” gibt es Lesungen mit renommierten Autoren auf Schloss Burgau.

Alle zwei Jahre findet zudem unter dem Motto „Lass hören” im Haus der Stadt die „Lange Nacht der Poesie” statt. Und das mit sehr großem Erfolg. Bei der jüngsten Lyriknacht waren immerhin knapp 500 Menschen im Haus der Stadt. Am Samstag, 27. November, ist es wieder soweit und im Haus der Stadt in Düren dreht sich ab 18.30 Uhr zum dritten Mal alles um Lyrik und Gedichte.

Gerhard Quitmann und Beate Krüger-Lenders vom Arbeitskreis Literatur des Kunstfördervereins ist es gelungen, die Poeten Bas Böttcher, Lutz Seiler, Monika Rinck, Michael Lentz, Jürgen Becker und Thomas Rosenlöcher für die „Lange Nacht der Poesie” zu verpflichten.

Ehrengast von „Lass hören 2010” ist darüber hinaus die bekannte Lyrikerin Ulla Hahn, die in diesem Jahr mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet wurde. Gerhard Quitmann: „Es gelingt uns mit diesen sieben Schriftstellern, die deutsche Gegenwartslyrik abzubilden. Und das ist genau das, was wir erreichen wollen.”

Mit dabei seien sowohl junge Autoren, wie Bas Böttcher, ein Sprech- und Liedpoet fürs Rappen und Reimen, als auch etablierte Künstler wie Thomas Rosenlöcher, der sehr eigenwillige und radikale Gedichte schreibe und außerdem schon sehr lange auf der Wunschliste des Kunstfördervereins stehe.

Gelesen wird am 27. November in zwei Blöcken, in der Pause sorgt die Gruppe „Jazzaffairs” mit Sönke Pelzer, Martin Büsen, Stephan Schoenen, Dominic Larue und Leo Gehlen für musikalische Unterhaltung. Gerhard Quitmann: „Es ist uns auch ein besonderes Anliegen, unsere Lyriknacht für junge Leute interessant zu gestalten.” Deswegen werden nach den Herbstferien alle Deutsch-Leistungskurse in Düren angesprochen und zur „Langen Nacht der Poesie” eingeladen.

Quitmann: „Bas Böttcher und Monika Rinck stehen den jungen Leuten zudem vor der eigentlichen Lesung zu einem Autorengespräch zur Verfügung.” Im Programmheft der Lesung findet sich zudem eine Beilage mit mittelalterlichen Gedichten, die Schüler des Stiftischen Gymnasiums erarbeitet haben. Eintrittskarten für die „Lange Nacht der Poesie” gibt es ab sofort für zehn beziehungsweise fünf Euro an der Theaterkasse im Haus der Stadt, im Bürgerbüro am Markt und an der Abendkasse.
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