Langerwehe in stimmungsvolles Licht getaucht

Von: Sandra Kinkel
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Am Samstagabend gab eine feierliche Prozession von der alten zur neuen Kirche in Langerwehe. Mit dabei die Mittelaltergruppe „Wehter Kumpaney” und die Schlicher Matthias-Bruderschaft in historischen Kostümen. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. „Ich komme schon seit Jahren nach Langerwehe zum Töpfermarkt und habe es noch kein einziges Mal bereut.” Veronika Gehrmann aus Waldfeucht ist sozusagen Stammgast beim Langerweher Töpfermarkt.

Der fand am ersten Adventswochenende bereits zum 36. Mal statt. Über 50 Aussteller präsentierten in und um das Töpfereimuseum feinste Töpferwaren, Skulpturen, aber auch Gebrauchskeramik, Schmuck und sogar Musikinstrumente aus Ton. Darüber hinaus gab es aber auch Feines aus Leder, Glas und Gefilztes.

Kurzum: Es war Museumsleiterin Dr. Kirsten Maaß und ihrem Team wieder gelungen, ein abwechslungsreiches Marktprogramm auf die Beine zu stellen.

Besonders im kürzlich renovierten Ausstellungsraum des Museums wirkten die präsentierten Waren schön. Trotzdem war gerade am Samstagnachmittag im Töpfereimuseum nicht so viel los, wie noch in den vergangenen Jahren. Vielleicht war aber auch einfach die Konkurrenz zu groß: In Kreuzau war ebenfalls Adventsmarkt, genauso wie am Schloss Merode. Und auch im Schönthal hat noch ein kleiner Weihnachtsmarkt stattgefunden.

Am Samstagabend hat es dann wie immer eine feierliche Prozession von der alten zur neuen Kirche in Langerwehe gegeben. Mit dabei die Mittelaltergruppe „Wehter Kumpaney” und die Schlicher Matthias-Bruderschaft (beide in historischen Kostümen). Im Gepäck hatten die Pilger ein Licht aus dem stimmungsvollen Lichterbild in der Alten Kirche (Norbert Strassfeld hatte eine stilisierte Orgel auf den Kirchenboden gezeichnet, die mit Teelichtern zum Leuchten gebracht wurde), wo es von Pfarrer Heinz Portz in Empfang genommen wurde.

René Stolz, Matthias Krause, Mark Ruhnau und Johannes Merz von der Bläservereinigung Merode sorgten für die passende Adventsmusik, und Robert Jordans hatte dafür gesorgt, dass die Wehter Kirche immer wieder in anderes, farbliches Licht getaucht wurde.

Am Sonntag wurde dann nicht nur am Töpfereimuseum gefeiert, sondern auch an der Langerweher Hauptstraße, wo die Interessenvertretung „Pro Langerwehe” wieder ein attraktives Programm auf die Beine gestellt hatte. Unter anderem sorgte die Gruppe „Eifelblech” für Unterhaltung.
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