Kreis Düren - Landrat weist Vorwürfe des Grünen-Kreistagsabgeordneten zurück

Landrat weist Vorwürfe des Grünen-Kreistagsabgeordneten zurück

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Kreis Düren. In einer Stellungnahme geht Landrat Wolfgang Spelthahn auf von Oliver Krischer (Grüne) geäußerten Vorwürfe ein.

Krischer hatte jüngst wieder mal kritisiert, dass „Dutzende von Events” die Kreisverwaltung über Gebühr belasten.

Es sei Oliver Krischer offensichtlich ein Dorn im Auge, so der Landrat, „dass es Menschen im Kreis Düren gibt, die sich mit ihrer Heimat identifizieren, sich für sie ins Zeug legen und dabei auf Beifall stoßen”.

Was sei zum Beispiel Schlimmes daran, so fragt Spelthahn, wenn ein Dienstleistungsunternehmen, das den Slogan „Gut für die Region” vor sich hertrage, entsprechend handele?

Und weiter: „Ist es verwerflich, wenn die Sparkasse Düren einen Teil ihres Marketingbudgets dafür verwendet, vor Ort tolle Veranstaltungen zu ermöglichen?”

Dutzende Kinder würden ihr kleines Training mit der Tennislegende Boris Becker sicher nie vergessen und sich vielleicht später „in finanziellen Dingen an die Institution wenden, die ihnen vertraut ist”.

Im markwirtschaftlichen Wettbewerb sei Marketing kein Luxus, so Spelthahn, sondern ein Muss. Deshalb dürfte das Marketingbudget der Unternehmen, die Krischer benennt, kaum sinnvoller anzulegen sein als bei den Veranstaltungen. „Wenn er behauptet, dass diese Veranstaltungen auf Kosten der Bevölkerung des Kreises Düren stattfinden, so muss er auf dem Kopf stehen, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Das sieht übrigens - anders als unterstellt - auch die Kreis-CDU so.”

Seinem Motto „Wir machen das!” gemäß, habe der Kreis in der Vergangenheit vielfältige Angebote geschaffen, die stets auf große Resonanz gestoßen seien. „Und zwar ohne dafür neue Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter eingestellt oder von anderswo abgezogen zu haben, so dass dort nun Pflichtaufgaben unerledigt bleiben, wie Herr Krischer suggeriert.” Was es im Kreishaus in der Tat gegeben habe, sei eine Neuorganisation, bei der die hoch motivierte Stabsstelle für Kreistagsangelegenheiten und Repräsentationsaufgaben entstanden sei.

Und zum Schluss: Das Grönemeyer-Konzert sei eine einmalige Veranstaltung, vom Aufsichtsrat der Entwicklungsgesellschaft indeland einstimmig beschlossen, gewesen. Auf Regionalmarketing mit Augenmaß werde man aus den genannten Gründen auch künftig nicht verzichten.
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