Langerwehe - Landesligist Wenau: Mit mutiger Spielweise daheim punkten

Landesligist Wenau: Mit mutiger Spielweise daheim punkten

Von: Guido Jansen
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Trainer Markus Hambach (links) mit seinen Neuen. Fußball-Landesligist Jugendsport Wenau will mit verstärktem Team Foto: Guido Jansen

Langerwehe. „Wir wollen eine ruhigere Saison spielen.” So fasst Markus Hambach die Ziele für seine Mannschaft zusammen. Die zurückliegende Runde war für den Fußball-Landesligisten Jugendsport Wenau noch einmal unliebsam unruhig geworden.

Viele Verletzungssorgen und eine lange punktemäßige Durststrecke im Frühjahr hatten die Wenauer sogar noch einmal in Abstiegsgefahr gebracht.

Aus zwei Gründen ist der Trainer optimistisch gestimmt, dass es in der kommenden Spielzeit besser laufen wird. Zum einen hat die junge Mannschaft die schwere Prüfung doch noch bestanden und an den letzten Spieltagen den Klassenerhalt klar gemacht. „Außerdem sind wir in der Breite besser aufgestellt”, berichtet Hambach. Jede Position sei doppelt besetzt. Das bedeutet einen Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft. Zumal keiner der acht Neuen in Sachen Niveau nicht mithalten kann. „Im Gegenteil. Entweder haben die Neuen sich schon einen Stammplatz erkämpft, oder aber sie sind kurz davor”, schildert Hambach, warum er davon ausgeht, dass die neue Truppe besser sein wird.

Die Wenauer waren extrem früh fertig mit den Planungen für die neue Saison. Bereits Anfang April war der Kader eigentlich komplett. Namhaftester Neuer ist ein alter Bekannter. Benjamin Thoma kehrt nach einem Jahr in Hilden zu Jugendsport zurück. Der 28-Jährige zählt in der Landesliga zu den besten Spielern auf der Außenbahn. „Er kann den jungen Spielern sicherlich helfen, wenn es mal nicht läuft”, sagt der Trainer über den Rückkehrer. Allerdings erwartete Thoma eine ungewohnte Überraschung. Beim Blick auf den neuen Kader musste er feststellen, dass er mit 28 Lenzen der Älteste ist. „Ich sehe das positiv”, merkt Markus Hambach an.

Mit den bisherigen vier Wochen der Vorbereitung ist der Jugendsport-Coach ebenfalls zufrieden. Die junge Mannschaft nehme die mutigere Spielweise, die künftig angesagt ist, an. Der knappe Sieg im Kreispokal über den Ligakonkurrenten FC Niederau, der trotz Rückstand und Unterzahl noch gelungen war, sei ein Indiz dafür. In der vergangenen Saison hat die Mannschaft zu häufig den Kopf verloren, wenn das Spiel nicht so gelaufen war wie erhofft. „Da hat die Körpersprache oft nicht gestimmt. Das sieht bisher besser aus.”

Eine Sache muss sich im Vergleich zur vergangenen Saison dringend ändern: die chronische Heimschwäche der Wenauer. Magere neun Punkte konnte die Mannschaft auf heimischem Geläuf einfahren - eigentlich eine eindeutige Absteiger-Quote. Auswärts war Jugendsport dafür deutlich stärker. Jetzt geht es darum, das Heim-Publikum wieder mit gutem und erfolgreichem Fußball zurück zu gewinnen. Dabei hofft Markus Hambach darauf, dass seine Truppe vom Verletzungspech der vergangenen Runde verschont bleibt. Gleich zu Saisonbeginn fielen mit Tim Frohn und Michael Dussin zwei wichtige Leistungsträger lange aus. „Vielleicht haben wir den Fehler gemacht und uns zu lange mit diesen Problemen beschäftigt”, so Hambach. Jetzt, wo jede Position doppelt besetzt ist, sollte die Mannschaft an Ausfällen nicht mehr so zu knabbern haben.

Abgänge: Sascha Jesse (Dürwiss), Peter Savelsberg (Studium), Onur Isitan (Nierfeld), Tim Frohn (Karriere beendet), Michael Dussin (Kohlscheid), Markus Lürken (Pause wegen Beruf), Yunus Karabulut (Türk. SV), Mike Gebauer (2. Mannschaft nach Verletzung), Fabian Dautzenberg (2. Mannschaft).

Zugänge: Daniel Brück (Fort. Weisweiler), Refik Arik (BW Alsdorf), Gabriele de Benedetto (Frankonia Broich), Benjamin Thomas (Hilden Nord), Tobias Greuel (Vichttal), Jonny Görtz, Tor (SV Breinig), Jonas Nitschke, Pascal Stein (eigene A-Jugend).

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