Düren - Lärmaktionsplan wird fortgeschrieben

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Lärmaktionsplan wird fortgeschrieben

Von: inla
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Autos können für besondere Lärmbelästigungen sorgen. Deshalb wird in Düren ein sogenannter Lärmaktionsplan erstellt. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Die Autobahn liegt ganz vorne, Teile der B 56 sind ebenfalls auf einem Spitzenplatz, wenn es um Lärm geht. Über beide Straßen fahren im Jahr mehr als sechs Millionen Fahrzeuge – deshalb sind sie - wie auch die B 264 - vor fünf Jahren in den ersten Lärmaktionsplan aufgenommen worden. Für dieses Jahr ist eine Fortschreibung dieser Erhebung vorgesehen.

Nun sollen auch Straßen erfasst werden, über die jährlich drei Millionen Autos fahren. Dies entspricht zirka 8000 Fahrzeugen pro Tag. Dass die Daten erhoben werden, geht auf eine Richtlinie der Europäischen Union zurück. Diese sieht vor, dass für Kommunen Karten erstellt werden, die die Lärmbelastung zeigt. Nach wie vor werden keine Kreis- und Gemeindestraßen erfasst, auch wenn das „wünschenswert wäre“, wie es in einer Vorlage der Stadt Düren heißt, mit der sich der Verkehrs- und Bauausschuss befasste. Eine solche Datenerfassung müsste dann von der Kommune selbst in Auftrag gegeben werden.

Was aus den Ergebnissen der Erhebung folgt, liegt auf der Hand. Die Kommunen müssen sich Gedanken machen, wie sie etwa Grenzwertüberschreitungen begegnen. Verena Schloemer (Grüne) forderte in diesem Zusammenhang erneut, das Radwegenetz in Düren ausbauen. Das diese ein Baustein sein kann, sieht auch Heiner Wingels, Leiter des Tiefbauamtes in Düren, so.

„Ganz klar, das Verkehrsaufkommen muss reduziert werden.“ Damit spricht er wieder einen verkehrspolitischen Dauerbrenner in Düren an: die B 56 n, also eine östliche Umgehung um die Stadt. Weitere Maßnahmen, Krach zu reduzieren, kann in heutiger Zeit auch sogenannter lärmoptimierter Asphalt (Flüsterasphalt) sein. Der Entwurf für einen Lärmaktionsplan soll im Juli in den Fachausschüssen beraten werden. Auf dieser Basis werde es dann nicht nur eine vierwöchige Offenlage, sondern auch eine Bürgerinformationsveranstaltung geben.

Welche Konsequenzen dann konkret aus dem Plan gezogen werden, entscheidet letztendlich der Dürener Stadtrat.

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