Kurt Arentz als „großer Künstler unserer Zeit” gewürdigt

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Der Bildhauer Kurt Arentz (Mitte) mit Ehefrau Therese und dem Historiker Prof. Dr. Hermann Schäfer (Berlin), der die Laudatio zum 75. Geburtstag des Künstlers hielt. Foto: bpb/Marco

Nörvenich. Der Bildhauer Kurt Arentz wurde aus Anlass seines 75. Geburtstages mit einem glanzvollen Empfang im Museum Europäische Kunst Schloss Nörvenich als „großer Künstler unserer Zeit” gewürdigt.

Über 300 Gäste aus Deutschland und EU-Ländern nahmen an der Eröffnung der Jahres-Ausstellung zu Ehren des Künstlers teil. Im Museum sind bis zum 30. September 140 Exponate zu sehen: Porträtbüsten bedeutender Zeitgenossen, Gemälde, Zeichnungen und Lithographien.

Beim Festakt im Fürstensaal des historischen Schlosses gab es herzlichen Beifall für den Jubilar und sein künstlerisches Werk. Prof. Dr. Hermann Schäfer (Berlin) würdigte Leben und Werk des Bildhauers.

Der ehemalige Kulturstaatsminister von Bundeskanzlerin Angela Merkel hob besonders die Porträtkunst von Arentz hervor. Einen besonderen Rang nehmen auch die Tierplastiken im Oeuvre ein. Die Malerin Birgit Sewekow sprach den „Salut der Künstler” auf den erfolgreichen Kollegen.

Der Präsident der Europäischen Kultur-Stiftung, John G. Bodenstein, erklärte: „Es ist uns eine Ehre und Freude, dieses Jubiläum unter dem Patronat der Kultur-Stiftung zu gestalten und damit erneut internationales Flair in die Region zu bringen.”

Unter den Gästen beim Festakt im Schloss waren unter anderen der deutsche Botschafter in Belgien, Prof. Dr. Reinhard Bettzüge, mehrere Künstler-Kollegen sowie Repräsentanten aus Politik, Gesellschaft, Kirche und Kunst.

Glückwünsche für Arentz kamen von der Staats- und Regierungsspitze in Berlin, von NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) sowie führenden Politikern aus NRW.

Grußadressen an die Stiftung gab es aus den USA, aus der Politik, von Universitäten, vom Alexander-Orden pour le Merite und von Kultureinrichtungen. Ein besonders herzliches Schreiben an Arentz ging vom früheren US-Präsidenten George Bush sen. aus Kennebunkport (USA) ein. Das ungewöhnlichste Geschenk machte der Komponist Lajos Tar (Musica Humana).

Er schrieb zu Ehren des Künstlers das Gitarrenstück „Hommage á Kurt Arentz.” Die Weltpremiere erlebte die illustre Gesellschaft im Fürstensaal. Einleitend dazu spielte Patrick Bodenstein, ein Meisterschüler von Tar, auf der Gitarre.

„Schöne Überraschung

Besonderes Aufsehen erregte als Gratulant Nörvenichs Bürgermeister Hans Jürgen Schüller. Er erschien mit Brudermeister Alois Thanner im Gefolge von Kapellen und Spielmannszügen der traditionsreichen St. Sebastianus-Schützenbruderschaft 1408 an der Schloss-Brücke. Die Schützen kamen an ihrem Jahresfest zum Gratulieren, um Arentz eine schöne Überraschung zu bereiten.
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