Kunstakademie stellt 25 Werke aus

Von: heb
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Die Besucher bewundern die Werke der jungen Künstler in der farbenfroh strahlenden alten Kirche.

Stockheim. Ein buntes Farbenmeer bot sich den Besuchern beim Betreten der alten Kirche am Sonntag. Insgesamt 30 Kunstwerke junger Künstler hatte die Akademie für bildende Kunst in NRW mit nach Stockheim gebracht und auf Wänden, Styropor-Stehlen und einem Kreuz am Boden liebevoll in Szene gesetzt.

Die Motive zeigten zum einen Tiere, zum anderen perspektivische Darstellungen. „Die Tiere stammen von unseren kleineren Künstlern. Wir haben da ganz bewusst ein sehr freies Motto gewählt, in dem sich jeder wiederfinden kann“, erklärt die Leiterin der Akademie Christina Mucha und ergänzt, „die Kleinen sollen ja vor allem Spaß am Malen finden.“ Neben einigen Hunden und Pferden findet sich auch das Gemälde eines Luchses darunter. „Emily hat mit einem Klecksbild angefangen, am Ende wurde dann dieses Werk daraus“, berichtet Mucha stolz.

Verschiedene Techniken

Die perspektivischen Bilder stammen von den älteren Jugendlichen. „Über solche Zeichnungen kann man dann auch sehr schön verschiedene Techniken entwickeln“, erklärt Monika Gilliam, die die Jugend an der Kunstschule mit betreut.

Im Vordergrund steht bei der Akademie allerdings der eigene Stil: „Techniken sind wichtiges Handwerkzeug, aber Kunst nach Lehrplan überlassen wir dann doch den Schulen.“E ntstanden sind die Kunstwerke im Verlauf der letzten drei Monate, 25 junge Künstler sind beteiligt.

„Wir freuen uns sehr über die Gelegenheit, die Werke unserer Kleinen über unsere eigenen Ausstellungen hinaus auch einmal in anderen Räumlichkeiten präsentieren zu können“, dankt die Leiterin der Akademie der Stockheimer Pfarrgemeinde.

Dem Ausstellungsort entsprechend darf eine junge Künstlerin aus Stockheim natürlich auch nicht fehlen. „Der Besuch der Akademie macht Spaß und ist lehrreich“, erklärt die 15 Jährige Paula Thelen, „Vor allem habe ich hier Geduld gelernt. Wenn ich am Anfang noch ein Bild pro Besuch gemalt habe, ist es heute vielleicht noch eines über mehrere Wochen.“

Für regen Betrieb in der Kirche sorgt neben Künstlern und Fans auch eine angrenzende Feierlichkeit. „Was will man mehr“, strahlt Christiane Mucha, „eine rundum gelungene Ausstellung.“

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