Kunden sind generell zufrieden

Von: Ingo Latotzki
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Die Wirtelstraße, Dürens Einkaufsmeile Nummer eins, gut gefüllt. Das freut die IG City, die eine Kundenbefragung organisiert hat. Die Ergebnisse wurden gestern präsentiert. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Wie zufrieden sind die Kunden mit Düren als Einkaufsstadt? Wie werden die Parkmöglichkeiten beurteilt? Welche Veranstaltungen sind verzichtbar? Welche Geschäfte fehlen in Düren? Fragen über Fragen.

In einer breit angelegten und von der IG City in Auftrag gegebenen Studie wurden jetzt Antworten gefunden. Die vielleicht wichtigste: Fast 50 Prozent der in Düren einkaufenden Kundschaft äußert sich zufrieden.

„Endlich haben wir Daten, mit denen wir in Zukunft kompetent arbeiten können”, sagt Mittwoch bei der Präsentation der Daten IG-City-Chef Rainer Guthausen. Und sein Stellvertreter Guido Duell sagt: „Die Antworten können demnächst auch Geschäften nutzen, die sich für Düren als Standort interessieren.”

Unter der Leitung von Rainer Beckedorff führten Schüler des Gymnasiums am Wirteltor an einem Samstag im Februar 305 Interviews in der City. Die Fragen wurden vorher streng geheim gehalten, um wirklich an objektive Ergebnisse zu kommen, betont Rainer Guthausen. Das Ganze verlief nach dem Zufallsprinzip. Immerhin 74 Prozent der Interviewten sprach nachher von einer „qualitativ guten Umfrage”.

So stellte sich heraus, dass knapp 30 Prozent der Kunden nicht aus Düren, sondern umliegenden Kommunen des Kreises, aber auch aus Köln und Erftstadt kommen. Fast 70 Prozent sind grundsätzlich mit den Ladenöffnungszeiten zufrieden, 49 wünschen sich allerdings Kernöffnungszeiten von 9 bis 19 Uhr. „Vielleicht ist das ein Anstoß, nochmals darüber nachzudenken”, sagt IG-City-Funktionär Guido Duell. Das Thema wird in Düren seit Jahren diskutiert.

Auf die Frage, welche Geschäfte fehlen, antworteten gut zehn Prozent mit „Herrenausstatter”, 4,5 wünschen sich mehr Damenmode. 61,4 halten sie Parksituation in der City für befriedigend bis sehr gut. Gleichwohl kündigte die IG City an, sich mit dem Thema noch näher zu beschäftigen, da es Kritik an den Parkzeiten gab, die als zu kurz erachtet wurden. „Da kann eine Kommune Angebote machen”, sagte Diplom-Pädagoge Rainer Beckedorf und nannte die Möglichkeit, an einem Tag in der Woche ein kostenloses Parken anzubieten, um Kunden zu locken.

Die Ergebnisse würden nun genau analysiert, danach ginge es daran, daraus Verbesserungen abzuleiten, sagten Vertreter der IG City. Der Zusammenschluss Dürener Geschäftsleute bietet die detaillierten Ergebnisse der Umfrage als Ausarbeitung für 55 (Mitglieder) beziehungsweise 95 Euro an.

Das Stadtfest wurde im Übrigen als beste Veranstaltung in der City genannte, vor der Annakirmes und den Jazztagen. Für verzichtbar hielten die Befragten Bier-, Geranien- und Kartoffelmarkt.
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