Kühlschrank defekt: Hoher Schaden nach Dachstuhlbrand

Von: bugi
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Mehrere 100.000 Euro Sachschaden und ein unbewohnbares Haus sind die Folge eines Dachstuhlbrandes in Arnoldsweiler. Foto: Ralf Roeger

Düren. Bei einem Dachstuhlbrand am Montagabend in Arnoldsweiler ist ein Sachschaden von vermutlich mehreren 100.000 Euro entstanden. Personen wurden nicht verletzt. Das Wohnhaus im Hölderlinweg ist voraussichtlich nicht mehr bewohnbar.

Die Geschädigten mussten die Nacht bei Angehörigen verbringen. Auslöser für den Brand war nach ersten Ermittlungen der Sachverständigen der Polizei ein Defekt an einem Kühlschrank.

Gegen 19.15 Uhr waren Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei zu dem Hausbrand in Arnoldsweiler ausgerückt. Zuvor hatte der 23-jährige Enkel des Hausbesitzers den Brand im Obergeschoss bemerkt und seinen 72 Jahre alten Großvater im Erdgeschoss alarmiert. Gemeinsam mit der 46 Jahre alten Tochter des Hausbesitzers konnten sie sich ins Freie retten. Die beiden Männer wurden – weil sie Rauchgas eingeatmet hatten – vorsorglich durch den Rettungsdienst zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Sieben Stunden im Einsatz

Als die Feuerwehrkräfte eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in hellen Flammen. Personen befanden sich da schon nicht mehr im Gebäude. „In solchen Fällen ist unsere erste Priorität der Schutz der Nachbarschaft“, so am Dienstag Rudolf Esser von der Dürener Feuerwehr, die in der Spitze mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort war. Insgesamt dauerte der Einsatz sieben Stunden. Da sich der Brandort in einem Gewerbegebiet auf dem Weg zum Sportplatz befand, mussten die Einsatzkräfte für eine kontinuierliche Wasserversorgung mehr als 700 Meter Leitungen verlegen.

Esser: „Die nächsten Hydranten waren 250 und 500 Meter weit entfernt. Das ist in einem Gebiet mit offener Wohnbebauung eher ungewöhnlich. Sonst gibt es in der Regel alle 150 Meter einen Hydranten.“ Zu Problemen hat das allerdings nicht geführt. Esser: „Darauf sind wir vorbereitet. Wir haben natürlich auch immer Löschfahrzeuge mit Wassertanks dabei.“

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