Kreuzau - Kreuzauer Mensa: Mehr als ein großer Speisesaal

Kreuzauer Mensa: Mehr als ein großer Speisesaal

Von: Dietmar Engels
Letzte Aktualisierung:
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Die neue Mensa ist mehr als nur ein reiner Speisesaal: Im Ort wird sie auch als Begegnungszentrum gut angenopmmen. Foto: Dietmar Engels

Kreuzau. Das wohl Wichtigste an einer Mensa ist, dass es dort leckeres und gesundes Essen gibt. Für den Neubau am Kreuzauer Schulzentrum gilt das. Davon konnten sich am Dienstag die Ehrengäste bei der offiziellen Eröffnung überzeugen. Drei Gerichte standen zur Wahl: Pfannen-Gyros, Germknödel und Salat.

1,4 Millionen Euro hat das Gebäude gekostet, das sich harmonisch an den dritten Bauabschnitt des Gymnasiums anschließt. Den Mammutanteil - 1,1 Millionen - muss die Gemeinde aus eigenen Mitteln bestreiten. Bürgermeister Walter Ramm: „Das Geld ist gut angelegt, geht es hier doch um eine Zukunftsinvestition in unser Schulzentrum.” Drei Mal 100.000 Euro steuert das Land bei, weil sich um eine Mensa für drei Schulen handelt: Gymnasium, Realschule und Hauptschule.

Lobende Worte

Auch im Namen seiner beiden Schulleiterkollegen bedankte sich Wolfgang Röther, Leiter des Gymnasiums, bei allen Beteiligten für die „schöne Mensa”. Sie habe sich in der vierwöchigen Testphase bereits zu einem beliebten Treffpunkt für Lehrpersonen und Schülerschaft der drei Schulen entwickelt. Auch werde die Mensa als Aufenthalts- und Arbeitsraum von Oberstufenschülern benutzt.

Schülersprecherin Steffi Bleyel äußerte sich ebenfalls sehr positiv zu dem neuen Gebäude, das Platz für 250 Gäste bietet. Der Speiseraum ist großzügig bemessen und dank der großen Fensterfront zum kleinen Park mit dem alten Baumbestand lichtdurchflutet. Das Gebäude ist 30 mal 21 Meter groß und 3,80 Meter hoch. Der umbaute Raum beträgt 2400 Kubikmeter. Der große Saal wird durch eine Küche, eine Spülküche, einen Vorratsraum, einen Personalraum und einen Technikraum sowie Toilettenanlagen ergänzt.

Die Mensa und ihre Nebenräume werden mit Hilfe einer Wärmpumpe umweltfreundlich beheizt. Architekt Bernd Uppenkamp wies in seinem Grußwort darauf hin, dass das Mensa-Gebäude bei Bedarf aufgestockt werden könne. Er regte an, den großen Speisesaal noch durch Stellwände optisch zu unterteilen, „damit es gemütlicher wird.” Vom entscheidenden Ratsbeschluss bis zur Fertigstellung der Mensa sind gerade einmal eineinhalb Jahre vergangen - für die Verantwortlichen ein Grund, auch den ausführenden Firmen (meisten sind im näheren Umkreis ansässig) Dank zu sagen.

Pfarrer Gerd Dörenkamp gab dem Gebäude den kirchlichen Segen. Zwischen den Redebeiträgen trugen Mädchen und Jugend aus der Eingangsstufe des Gymnasiums kleine lustige Gedichte vor.
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