Kreuzauer Gesellschaft feiert ihre erste „Jruße Schluppe-Sitzung“

Von: heb
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Neu auf der Kreuzauer Karnevalsbühne: Die „Girlgroup“ der „Stääneschluppe“ feierte bei der ersten Sitzung am Samstagabend eine gelungene Premiere. Die sieben Damen reihen sich ins starke musikalische Programm der Gesellschaft ein. Foto: Hendrik Buch

Kreuzau. Es ist die Mischung aus langjährigen treuen Akteuren und karnevalistischen Debütanten, auf die die Programmgestalter vom „Ahle Schlupp“ besonders stolz sind. „Die Kunst bei einem Programmgestaltung mit ausschließlich eigenen Kräften ist es, das Ganze trotzdem abwechslungsreich zu halten“, verrät Pressewart Manfred Schall.

„Daher freuen wir uns über die neuen Talente genauso wie über all die treuen Karnevalisten.“ An Beidem fehlte es der ersten „Jruße Schluppe-Sitzung“ am Samstagabend in der Festhalle nicht.

„Stäänschluppe“ überzeugen

Vor allem musikalisch hatte die KG aufgefahren. Zum Abschluss des ersten Programmteils heizten erstmals die sieben jungen Damen der „Stäänschluppe“ dem Publikum gewaltig ein. Zum Sitzungsabschluss feierte die Band „Raderdoll“ Premiere mit vollem Erfolg. Die Halle stand Kopf und die Musiker wurden erst nach mehreren Zugaben von der Bühne entlassen.

Besonders freuten sich die Karnevalisten des „Ahle Schlupp“ über Tanja Rothkopf und Tim Kessel. Mit ihnen konnte die KG das erste Mal seit zehn Jahren wieder ein Tanzpaar präsentieren. Wie sehr der Kreuzauer Karneval von treuen Akteuren lebt, bewies das Jubiläum des Opernchors. Seit 1965 haben die Sänger exakt 50 Opern auf die Kreuzauer Bühne gebracht, was mit einem Querschnitt aus Liedern des halben Jahrhunderts gefeiert wurde. Zu Beginn hatte Prinz Remo I. die Narren mit seiner Thronrede begrüßt. In der Beherrschung der Kreuzauer Mundart schlug sich der „Prinz vom Bodensee“ beachtlich. Mariechen Anne Nolden entzückte mit ihrem Mariechentanz. Mit ihrer Gesangseinlage luden Ulrike Müller und Guido Delhaes die Jecken zum Schunkeln ein. Auch in der Bütt konnte der „Ahle Schlupp“ einige Redner präsentieren. Matthias Dohmen begeisterte wie schon seit vielen Jahren als „Ne Mann us de Klippe“. Auch „Dä Dörpschuppo“ Dietmar Falter erntete als Schutzmann der Gemeinde reichlich Lacher.

Sketche und Tänze

Über Kita, Tennis und Skifahren berichtete Judith Zens mit ihrem Sketch als „Roswitha Rosig-Rot“. Tänzerisch hatte die KG ebenfalls noch einiges auf Lager. Die Prinzengarde ließ nicht nur mit ihrem Gardetanz die Bühne beben, sondern begeisterte auch mit dem Schautanz „Ein Fernsehabend“. Die „Funkenknubbel“ überzeugten mit ihrem Gardetanz „Kölsche Nächte“. Mit dem Thema „ABBA-Gold“ ernteten die Schautänzerinnen der Ladykracher tosenden Applaus. Die Männergarde „Schermedröht“ stand den Damen als „Matrosen vom Bodensee“ in nichts nach. Zu guter Letzt wussten die „Föttchesföhler“ mit der „Olympiade en Krözau“ zu begeistern.

Insgesamt freuten sich die Narren über ein rundes Programm mit „urwüchsigem und traditionellem Karneval auf anspruchsvollem Niveau“, wie es die KG selbst ausdrückt. Die „Schluppe-Sitzung“ am Samstag war die erste von insgesamt vier Veranstaltungen. Insgesamt werden voraussichtlich über 1600 Narren das Programm besuchen. Nur für die vierte Sitzung am 23. Februar sind noch Karten im Vorverkauf erhältlich unter 02422/6833.

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