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Kreuzau rechnet für 2013 mit einem wahren Bauboom

Von: mv
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Bis ins vorige Jahrtausend mus
Bis ins vorige Jahrtausend muss man zurückblicken, um ähnlich große Baugebiete in Kreuzau zu ermitteln. In Baugebiet von Stockheim wird gerade ein 1,5 Kilometer langer Kanal gebaut. Foto: Margret Vallot

Kreuzau. Im kommenden Jahr rechnet die Gemeindeverwaltung von Kreuzau „mit einem wahren Bauboom”. Drei Baugebiete gibt es in Kreuzau, so fasste es jetzt Bürgermeister Walter Ramm zusammen, es sind Großprojekte im Bereich des Ein- und Zweifamilien-Wohnungsbaus.

Die Gemeinde rechnet mit 120 Bauanträgen, die in den kommenden zwölf Monaten eingereicht werden.

Da ist zunächst „Friedenau” im Ortsteil Kreuzau. Dort wurde schon tüchtig gebaut, in den nächsten Monaten wird verstärkt mit dem Bau von bis zu 25 barrierefreien eingeschossigen Wohnhäusern begonnen. Zusätzlich ist noch ein weiteres Acht-Familien-Mietobjekt in der Planungsphase.

Sodann gibt es am nordwestlichen Rand von Drove ein Baugebiet. Es befindet sich am Ortseingang, aus Richtung Kreuzau kommend. Dort werden 32 Baugrundstücke vorgehalten. Das Gelände wurde in den letzten Wochen erschlossen.

Geradezu spektakulär ist das Baugebiet am westlichen Ortsrand von Stockheim. Dieses Gebiet hat eine siebenjährige Planungsphase hinter sich (wir berichteten). Bei dem rund 10.000 Quadratmeter großen Gelände handelt es sich um einen ehemaligen Waldbereich, von dem zwei Drittel Teil des ehemaligen „Munitionsdepot Stockheim” waren. Damit dort überhaupt ein Baugebiet entstehen konnte, musste zunächst der Regionalplan von der Bezirksregierung geändert und von der Landesregierung genehmigt werden.

Der Wald wurde dort im Januar und Februar diesen Jahres gerodet. Ende August wurde mit der Erschließung des Gebietes begonnen, die jetzt in vollem Gange ist Etwa 100 frei stehende Wohnhäuser mit maximal zwei Wohneinheiten werden errichtet. Derzeit werden etwa 1,5 Kilometer Regen- und Schmutzwasserkanal verlegt und 1,5 Kilometer bituminöse Baustraße angelegt.

Die Erdarbeiten sind beindruckend. Wer die neu errichteten Wälle überwindet, blickt auf eine Kraterlandschaft, in der ein halbes Dutzend Bagger gleichzeitig arbeiten. Sehenswert.
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