Kreuzau freut sich auf den Radsportklassiker „Rund um Düren”

Von: mv
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Kreuzau. Das war keine Überraschung: Die Radsportveranstaltung „Rund um Düren” findet auch in diesem Jahr wieder in Kreuzau statt. Besser für die Sportler wegen der Nähe zur bergigen Eifel sei das, besser für die Zuschauer und sehr gut für das Ansehen der kleinen Gemeinde Kreuzau.

Das war am Mittwoch beim Pressegespräch auffallend oft zu hören.

In der Geschäftsstelle der Sparkasse, die als Sponsor mit von der Partie ist, trafen sich am Dienstag Bürgermeister Walter Ramm, Professor Herbert Schmitz von der Sparkasse, der neue Vorsitzende des Radsportvereins Düren (RSV) Alexander Donike, sowie viele weitere RSV-Verantwortliche. Das Rennen am Sonntag, 22. April, mit Start und Ziel in Kreuzau ist mit einem verkaufsoffenen Sonntag verbunden. „Die Bude wird auf den Kopf gestellt”, freute sich Donike.

„Rund um Düren” ist einer der wenigen Klassiker, die noch als Straßenrennen ausgetragen werden. In diesem Jahr bekommt es internationales Flair, denn Teams aus Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, Litauen und Südafrika nehmen teil. 27 Teams haben sich bisher angemeldet, der Sieger vom letzten Jahr (Rikke Dijkxhoorn) hat sogar persönlich angerufen und sich und seine Mannschaft angemeldet.

Von 200 Elitefahrern sprach Donike, und davon, dass man bisher noch nie derart qualitätvolle Mannschaften vorweisen konnte. Erstmals gibt es wieder ein Damenrennen, zu dem sich bisher 24 Fahrerinnen aus Deutschland und Russland angemeldet haben. Für das Rennen Herren C gibt es 215 Meldungen, für Junioren 35 Meldungen, U 17 ist bisher mit 33 Meldungen dabei und die Schülerklasse verzeichnet 22 Meldungen. Das Team Düren ist in diesem Jahr mit acht Mann am Start, dabei ist natürlich auch Sven Rehbein. Er macht sich Hoffnungen, dass seine Mannschaft mit Benedikt Jobb und Marsel Kropp unter die ersten 20 oder 30 kommt.

Das sind Sportler, die man in Kreuzau in Aktion sehen wird: Steffen Radochla, vielfacher Etappensieger bei diversen Rennen in Europa und Deutscher Vizemeister 2010, Markus Fothen, ebenfalls Inhaber zahlreicher Siegertitel, alle Fahrer vom Stolberger Team Eddy Merxks-Indeland, Dirk Müller, der Deutscher Meister 2006 war und Deutscher Bergmeister 2011 sowie Robert Retschke, der neben vielen anderen Titeln 2010 auch den 1. Platz Deutsche Bergmeisterschaft holte.

Der Rennverlauf führt die Fahrer über etwa 135 Kilometer durch die Nordeifel. In Kreuzau muss der Rundkurs fünf Mal durchfahren werden, teilte RSV-Sprecher Heinz Stüttgen mit.
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