Kreuzau/Heimbach - Kreuzau: CDU-Vorstand schickt Ingo Eßer ins Rennen

Kreuzau: CDU-Vorstand schickt Ingo Eßer ins Rennen

Von: smb/sis
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Kreuzau/Heimbach. Ingo Eßer, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Kreuzauer Gemeinderat, will neuer Bürgermeister werden. Nachdem Walter Ramm aus gesundheitlichen Gründen im kommenden Jahr vorzeitig aus dem Amt scheidet, hat der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes den Drover Ingo Eßer einstimmig für dieses Amt vorgeschlagen. Die Mitgliederversammlung wird Ende Januar über die Aufstellung des Kandidaten entscheiden.

Wegen der Entscheidung des Bürgermeisters finden Ratswahl und Bürgermeisterwahl in Kreuzau am 25. Mai gleichzeitig statt. Auch in Heimbach wird im Mai ein neuer Bürgermeister gewählt. Amtsinhaber Bert Züll tritt aus persönlichen Gründen zurück. Heimbachs Christdemokraten wollen Ende November ihren Kandidaten präsentieren, wie CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzender Gerd Linden unserer Zeitung erklärte.

Aus dem Stadtgebiet

Zurzeit führen die Christdemokraten, die im Kommunalparlament über die absolute Mehrheit verfügen, mit mehreren potenziellen Kandidaten Gespräche. Sechs Bewerber – unter ihnen eine Frau – können sich vorstellen, die Nachfolge von Züll anzutreten. Die Bewerber kommen nach Informationen unserer Zeitung aus dem Stadtgebiet und aus der näheren Region. Die meisten sind CDU-Mitglied. Zu Namen äußerte sich Gerd Linden, der mit den beiden Hasenfeldern Ratsvertretern Evelyn Fleuth und Richard Boje die Findungskommission bildet, nicht. Er sagte so viel: „Die sechs Personen sind gute bis sehr gute Bewerber.“ Mit vier von ihnen haben die Christdemokraten schon gesprochen, mit den beiden übrigen Interessenten für das Bürgermeisteramt werden in Kürze Gespräche geführt. Der CDU kommt es nicht nur auf die fachliche Qualifikation an, der neue Bürgermeister muss auch die „Eifeler und die Heimbacher Mentalität“ kennen.

Die SPD hatte für den nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung am Mittwoch einen Antrag gestellt, einen Beschluss über einen gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten zu fassen. Bert Züll hatte das Begehren nicht auf die Tagesordnung gesetzt, weil es Sache der Parteien sei, einen Kandidaten aufzustellen. Die Union sperrt sich nicht gegen einen Bewerber aller Parteien, will aber zunächst Klarheit für sich schaffen. „Wir werden auf jeden Fall mit allen politischen Kräften sprechen“, sagte Linden.

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