Krankenhaus Düren öffnet Komfortstation „Düren”

Von: Ingo Latotzki
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Krankenhaus-Geschäftsführer
Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Gereon Blum (2.v.l.) und die Aufsichtsräte Wolfgang Spelthahn, Liesel Koschorreck und Paul Larue (v.l.).

Düren. Bodenständig und hoch modern gleichermaßen soll die neue Komfortstation des Dürener Krankenhauses sein. Sie wurde innerhalb von 13 Monaten auf das Hospital an der Roonstraße aufgesetzt. Am Freitag wurde die Station im Rahmen einer Feierstunde eröffnet.

Das Dürener Krankenhaus hat rund 4,8 Millionen Euro in die neue 9. Etage des Hauses investiert. In 40 Meter Höhe haben Patienten einen guten Blick nicht nur in die Eifel und nach Düren, sondern je nach dem auch bis zum Kölner Dom. „Wir wollen, dass sich unsere Patienten und deren Angehörige wohl fühlen”, sagte Dr. Gereon Blum, Geschäftsführer der Klinik.

Bilder der Stadt

Die neue Station trägt den Namen „Düren” - auch das soll zeigen, wie heimatverbunden sich das Krankenhaus fühlt. Die einzelnen Zimmer tragen örtliche Straßennamen. Historische und aktuelle Fotos aus der Stadt komplettieren die Station „Düren”.

Viele der Ehrengäste sprachen von einem Hotelcharakter, den die Komfortstation ausstrahle. Landrat Wolfgang Spelthahn, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, sagte mit einem Augenzwinkern: „So ein gutes Hotel hat Düren kaum zu bieten.”

Der Kreis Düren sei mit seinen fünf Krankenhäusern gut aufgestellt, sagte der Landrat, der am Freitag erneut „ein klares Bekenntnis für das Dürener Hospital in kommunaler Trägerschaft” abgab.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Paul Larue sagte, mit der Komfortstation zeige sich, dass an der Roonstraße auf eine „hervorragende Pflege und erstklassige medizinische Betreuung der Fokus gelegt wird”.

„Motiviertes Team”

Geschäftsführer Gereon Blum hob hervor, dass eine Station „immer auch von ihrem Personal” lebe. In der 9. Etage arbeite ein „neues, motiviertes Team”.

Die Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft konnten sich bei einem Rundgang von den Neuerungen, für die unter anderem Guido Meßthaler (Planung) sowie Reinhold Kawelke und Wolfgang Reidt (Bauleitung) verantwortlich sind, überzeugen. Zuvor hatte eine Gruppe von Jungen und Mädchen aus dem hauseigenen Kindergarten für musikalische Unterhaltung gesorgt.

Das Krankenhaus an der Roon-straße hat indes nicht nur in die Komfortstation investiert. Für rund 3,5 Millionen Euro wurden auch etwa 100 normale Krankenzimmer renoviert. Jeder Raum, so Geschäftsführer Blum, sei mit einer eigenen Nasszelle samt Dusche und behindertengerechtem Zugang ausgestattet worden.

Die Fenster der Zimmer wurden erneuert und sind jetzt so isoliert, dass rund 35 Prozent Energie eingespart werden können. Auch die restlichen Zimmer des Hauses sollen nach und nach saniert werden.

Komfortstation „Düren” bietet 27 Betten

Das Krankenhaus Düren verfügt über rund 500 Betten und zirka 1000 Mitarbeiter.

Wer in Zimmern der neuen Komforstation liegen möchte, muss für ein Doppelzimmer 78 Euro, im Einzelzimmer 154 Euro zusätzlich bezahlen. Die Station bietet 27 Betten, davon 13 in Einzelzimmern und 14 in Doppelzimmern.

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