Kosten zu hoch: Jazzparade ist ersatzlos gestrichen

Von: bugi
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Düren. Wer sich im Internet das Programm der Dürener Jazztage anschaut, wird sich wundern - die Jazzparade fehlt im Ablauf. „Stimmt, die Jazzparade ist in diesem Jahr ersatzlos gestrichen.

Die Parade kostet einfach zu viel Geld”, bestätigt Niko Bellgardt vom Jazzclub. Das Problem der Organisatoren: Es gibt keine Sponsoren für die Jazzparade, aber die zahlreichen Musikgruppen, die sonntags swingend durch die Stadt ziehen, wollen bezahlt werden. Einnahmen sind allerdings aus der Jazzparade nicht zu erzielen.

Ob es 2011 wieder eine Parade geben wird, ist offen. „Wir brauchen ein neues Konzept und neue Inhalte”, so Bellgardt. „Ursprünglich war gedacht, dass die Jazzparade alle gesellschaftlichen Gruppen Dürens darstellen soll. Es ist uns aber nicht gelungen, das zu vermitteln.” Das haben die Besucher möglicherweise auch bemerkt. Träumte man mit dem Start der Parade noch von über 100.000 Besuchern, war der Besuch im letzten Jahr ernüchternd.

Programm wird es am Sonntag freilich dennoch geben. Neben Jazzmatinee im Krankenhaus und einem Frühschoppen in den Kneipen spielen die GAW-Bigband und Roland Peill, danach soll noch Jazz-Organist Gero Körner auftreten. Zum Abschluss steht dann das Roy Hargrove-Quintett in der Christuskirche an.

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