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Kommentiert: Aus plus wird minus

Ein Kommentar von Ingo Latotzki

Dass die Kommunen seit Jahren am finanziellen Krückstock gehen, ist bekannt. Düren macht da keine Ausnahme. Die Stadt hatte mehr als 20 Jahre keinen ausgeglichenen Haushalt – und dabei wird es auch bleiben.

Düren hat statt eines von Politik und Verwaltung erwarteten Plus‘ ein Minus von 700.000 Euro zu erwarten. Diese Diskrepanz zeigt wieder einmal, dass ein Haushaltsplan nur eine Prognose ist. Die einzelnen Ämter der Verwaltung legen Einnahmen und Ausgaben vor, die nicht mehr sind als Erwartungen. Es sollten natürlich gut begründbare Erwartungen sein, sonst wird der Haushalt nicht genehmigt.

Dass Düren nun wieder ein Defizit vor sich herschiebt, hat vor allem Gründe, die die Stadt nicht beeinflussen kann. Wenn Unternehmen weniger Gewerbesteuer zahlen und gesellschaftliche Entwicklungen dazu führen, dass Flüchtlinge untergebracht werden müssen oder Kinder nicht in ihren Familien bleiben können, kann das Rathaus nichts dagegen machen. Deshalb ertönt immer wieder der Ruf nach mehr Landes- und Bundesmitteln, von fast allen Kommunen – bisher allerdings unerhört.

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