Langerwehe-Merode - Kölsche Regen-Party mit BAP

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Kölsche Regen-Party mit BAP

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Rockten in Merode: Wolfgang Ni
Rockten in Merode: Wolfgang Niedecken (rechts) und sein Gitarrist Wolfgang Krumminga. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe-Merode. Janine Dengler ist ganz schön nass. Sie ist ohne Jacke zum BAP-Konzert auf Schloss Merode gekommen, und gerade ist ein tüchtiger Regenschauer herunter gekommen. Unterstellen? Das kommt für Janine Dengler nun wirklich nicht in Frage.

Die 43-Jährige ist extra aus Kerpen nach Langerwehe gekommen, um BAP zu hören. „Da macht mir das bisschen Regen nun wirklich nichts aus. Ich bleibe hier in der ersten Reihe.”

„Ich hür nüüss”, ruft Wolfgang Niedecken seinen etwa 3300 Fans zu. Und gleich wird der Gesang im Schlosspark deutlich lauter. Die Menschen sind begeistert von BAP und draußen, vor dem Schlosspark, haben sich etliche Zaungäste versammelt, um auch ohne Eintrittskarte der Musik lauschen zu können. BAP zieht an.

Dabei ist der Kölsch-Rock von BAP natürlich viel, viel mehr als nur Musik, es ist eine Art Lebensgefühl, vielleicht sogar eine eigene Weltanschauung.

„Was macht schon ein bisschen Regen, wenn ich ,Kristallnaach hören kann?”, fragt Georg Pütz, der die Karten zum 70. Geburtstag bekommen hat. „Ich bin mit Wolfgang Niedecken alt geworden. Das ist einfach genau meine Musik, bei der unendlich viele Erinnerungen wach werden.”

Besonders schön beim Konzert auf Schloss Merode war ganz sicher auch das stimmungsvolle Licht. Nicht nur die Bühne, sondern auch das Schloss wurde immer wieder in neuen Farben angestrahlt und bot eine wirklich traumhafte Kulisse. Zusammen mit der Musik war Gänsehaut-Feeling garantiert.

„Es ist einfach schön hier”, sagte Christiane Schönruh. „Ich genieße das Konzert sehr.” Auch logistisch hat beim bisher größten Konzert der Schlossfestspiele in Merode alles ganz gut geklappt. Okay, einige beschwerten sich, weil sie beim Einlass ein bisschen Geduld brauchten, aber so ist das nun einmal, wenn 3300 Menschen gemeinsam eine Party feiern möchten.

Und genau das haben die Konzertbesucher in Merode getan. Eine harmonische und friedliche Party gefeiert, die wirklich nur einen einzigen Nachteil hatte: Es war zwischendurch einfach ein klitzekleines Bisschen zu nass!
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