Klavierschüler aus Düren sind in Heimbach dabei

Von: Sandra Kinkel
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Die Verantwortlichen des Kammermusikfestivals „Spannungen” in Heimbach um Festivalleiter Lars Vogt (Mitte) freuen sich auf eine abwechslungsreiche Konzertwoche. Foto: Sandra Kinkel

Düren/Heimbach. Die schlechte Nachricht zuerst: Das 13. Kammermusikfestival „Spannungen” im Jugendstilkraftwerk in Heimbach von Samstag, 5. Juni, bis Sonntag, 13. Juni, ist so gut wie ausverkauft, nur noch für einzelne Konzerte gibt es Eintrittskarten.

Die gute Nachricht: Festivalleiter Lars Vogt hat gemeinsam mit den 20 Musikerin, die im Juni nach Heimbach kommen werden, wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

Das Kammermusikalische soll in diesem Jahr wieder in den Vordergrund rücken, deswegen ist die Riege der Musikerinnen und Musiker mit „nur” 20 Leuten auch eher klein. Viele waren in Heimbach schon einmal mit von der Partie, zum ersten Mal dabei sind Maya Rasooly (Viola) und Paul Watkins (Cello). Lars Vogt: „Wir haben mit Sharon Kam nur einen Bläser mit dabei. Dafür wird es zum ersten Mal in der Geschichte von Spannungen ein Streichquartett von Ludwig van Beethoven geben. Das wird sicherlich sehr spannend.”

Stipendiaten des aktuellen Festivaljahres sind Pianist Aaron Pilsan, der schon im vergangenen Jahr mit von der Partie war, und die erst 17-jährige Violonistin Hyeyoon Park, die schon hochkarätige Wettbewerbe gewonnen hat. Für die Auftragskomposition konnte in diesem Jahr Thomas Larcher gewonnen werden, der auch in Heimbach kein Unbekannter ist.

Einen besonderen Stellenwert haben in diesem Jahr neben den Werken von Ludwig van Beethoven und einiger russischer Komponisten verschiedene Projekte mit Kindern aus der Region. So hat Thomas Larcher zwölf kleine Kinderstücke für Klavier komponiert, die in Heimbach nicht nur von Lars Vogt aufgeführt werden, sondern auch von Kindern und Jugendlichen aus Düren. Vogt: „Die Kinder haben das Recht der Uraufführung. Wir wissen noch nicht genau, welche Jungen und Mädchen spielen werden, aber es sollen Kinder zwischen acht und 16 Jahren sein. Sicherlich sind auch Schüler der Musikschule Düren dabei.” Für das Festival, so Vogt weiter, sei das ohne Zweifel ein „ganz besonderer Farbtupfer”. Darüber hinaus werden Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule in Mariaweiler, des Dürener Wirteltor-Gymnasiums, wo auch Lars Vogt sein Abitur gemacht hat, und der Grundschule in Heimbach - übrigens auch Dank der großzügigen Unterstützung des Festival-Sponsors RWE - die Gelegenheit bekommen, an einer Probe in Heimbach teilzunehmen und mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen. „Wir nehmen unseren gesellschaftlichen Auftrag sehr gerne wahr”, so Hans Peter Sistenich vom RWE.

Auch Dr. Hans-Joachim Güttler, neuer Vorsitzender des Arbeitskreises Spannungen vom Kunstförderverein des Kreises Düren, betont: „Es ist immer auch wichtiges Anliegen des Kunstfördervereines, Kinder und Jugendliche mit Kultur und Kammermusik in Berührung zu bringen. ”
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