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Klaus Pentzlin feierlich verabschiedet

Von: oha
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Für sein besonderes Engagement zeichnete Nikolaus Immer (rechts) Klaus Pentzlin mit dem Kronenkreuz der Diakonie in Gold aus. Foto: Hansen

Düren. Rund 37 Jahre lang hat sich Klaus Pentzlin für benachteiligte Menschen in Düren einsetzt. Am Freitagmittag wurde der Leiter des Arbeitslosenzentrums im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet.

Pfarrer Martin Gaevert stellte vor zahlreichen Gästen im Haus der Evangelischen Gemeinde heraus, dass sich Pentzlin in all seinen Berufsjahren unablässig für Ratsuchende eingesetzt habe. „Klaus Pentzlin hat nicht schweigend zugesehen, wenn Menschen unterdrückt oder ausgebeutet werden.” Dr. Dirk Siedler, Vorsitzender des Presbyteriums, blickte zurück bis in das Jahr 1973, als Pentzlin als Praktikant in der Evangelischen Gemeinde zu Düren bei der Drogenberatung angefangen habe. Ob nun in den Gewerkschaften ÖTV und Verdi oder als Referent für die Arbeitslosenarbeit habe sich der heute 60-Jährige stets für seine Mitmenschen eingesetzt.

Bürgermeister Paul Larue bezeichnete Pentzlin als „authentisch, parteiisch und offen”. Larue: „Er tut das, was er sagt. Er ergreift Partei für die Menschen, die sich selbst nur schwer artikulieren können. Und er ist ein offener, fairer Gesprächspartner.”

Die Grüße des Superintendenten überbrachte Pfarrerin Susanne Rössler. Nikolaus Immer, langjähriger Leiter des Diakonischen Werkes im Rheinland, stellte die Arbeit Pentzlins vor Ort in Düren und in landesweiten Gremien heraus. Für sein besonderes Engagement zeichnete Immer schließlich Klaus Pentzlin mit dem Kronenkreuz der Diakonie in Gold aus. „Menschen ohne Arbeit werden schnell zu Menschen ohne Erwartung”, bedauerte Immer. „Sie resignieren und nehmen sich für sich und ihre Kinder nichts mehr vor.” Gerade diesen Menschen habe Pentzlin oft eine neue Perspektive geben können.

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