Düren/Aachen - Klage gegen den Indesee liegt vor

Klage gegen den Indesee liegt vor

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Noch geht die Sonne über dem
Noch geht die Sonne über dem Tagebauloch Inden unter. In Jahrzehnten könnte sie über dem größten See in Nordrhein-Westfalen am Ende des Tages ins Wasser tauchen. Foto: Ingo Latotzki

Düren/Aachen. Die von der Stadt Düren angekündigte Klage gegen den geplanten See im Tagebau Inden ist beim Verwaltungsgericht in Aachen eingegangen. Das bestätigte am Mittwoch Gerichtssprecher Markus Lehmler.

Wann es zu einer Verhandlung und einer Entscheidung in dem Verfahren kommt, ist derzeit noch offen.

Die Kommune sieht sich in ihrer Planungshoheit eingeschränkt und will jetzt gegen die Zulassung des geänderten Rahmenbetriebsplans vorgehen: Nach Ende der Auskohlung des Tagebaus Inden im Jahr 2030 soll ein 11 Quadratkilometer großer und bis zu 180 Meter tiefer Restsee entstehen. Es wäre der größte See in Nordrhein-Westfalen. Der Rahmenbetriebsplan stellt Machbarkeit und Zulässigkeit des Projektes fest.

Die Stadt Düren war bereits im Oktober 2011 mit einer Klage gegen den Braunkohleplan vor dem Verfassungsgerichtshof in Münster gescheitert. Wann das Verwaltungsgericht in Aachen zu einer Entscheidung komme, sei noch offen, sagte der Sprecher.

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