Kirche einmal ganz neu entdecken und erleben

Von: Sandra Kinkel
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Freuen sich auf die achte „Na
Freuen sich auf die achte „Nacht der offenen Kirchen” in Düren: Vera Schellberg, evangelische Pfarrerin, Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz und Monika Ollig (von links). Foto: Sandra Kinkleö

Düren. Kirche einmal anders erleben, dazu haben die Menschen in Düren wieder am Freitag, 30. September, Gelegenheit, Zwölf Kirchen beteiligen sich in diesem Jahr an der Nacht der offenen Kirchen.

Monika Ollig, Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz und Vera Schellberg, evangelische Pfarrerin, haben gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Helfern ein wirklich attraktives Programm auf die Beine gestellt und freuen sich auf viele Impulse bei der Nacht der offenen Kirchen.

Mit dabei sind in diesem Jahr die Kapelle der Angela-Schule, die Annakirche, die Caritas-Kapelle in der Friedrichstraße, St. Peter-Julian, St. Michael in Lendersdorf, die Kapelle der LVR-Klinik in der Meckerstraße, die evangelische Christuskirche, die Marienkirche, St. Josef, St. Bonifatius, die Kapelle im Seniorenhaus St. Anna und die Kapelle des Augustinus-Krankenhauses in Lendersdorf. Los geht es um 20 Uhr, die Nacht der offenen Kirchen endet gegen 23 Uhr mir einer ökumenischen Abschlussfeier in der Annakirche.

Die Themen, die in den einzelnen Gotteshäusern geboten werden, sind ganz unterschiedlich. Die Christuskirche wird wie immer zur Jugendliche, hier wird gerappt, gesungen, es gibt Breakdance. In St.-Michael in Lendersdorf bekommen nicht-kirchliche Gruppen wie Amnesty International, die Dürener Tafel und das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt Gelegenheit, ihre Arbeit zu präsentieren. Monika Ollig: „Das sind zwar keine kirchlichen Gruppen. Das, wofür sie stehen, sollte aber eigentlich schon Christenpflicht sein.” In der Marienkirche, St. Josef und St. Bonifatius geht es bei der Nacht der offenen Kirchen um Kunst, die Schülerinnen der Angela-Schule haben als Thema „Der Weg - Erfahrungen mit allen Sinnen” gewählt. „Wir wollen”, so Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz, „an diesem Abend den Kirchenraum öffnen. Und vielleicht auch Menschen in unsere Gotteshäuser locken, denen sonst der Zugang fehle. Wir wollen Neugier wecken für den Raum Kirche und das, was hinter den Türen passiert.” Menschen sollen die Gelegenheit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen - über Gott, aber ganz sicher auch über die Welt und alle Dinge, die sie bewegt. Monika Ollig: „Wir hoffen, dass viele kommen. Und ein Besuch der Nacht der offenen Kirchen lohnt sich.”

Ein kostenloser Busservice steht bereit

Erstmals gibt es bei der Nacht der offenen Kirchen einen Shuttle-Bus der Dürener Kreisbahn, der die Kirchenbesucher von einem Gotteshaus zum andern fährt. Angefahren werden St. Bonifatius, St. Josef und die Kapelle der LVR-Klinik. Die Fahrt mit dem Bus ist für die Kirchenbesucher kostenlos.

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