Kinderbetreuung soll im Bürgerbüro bleiben

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Wenn Eltern mal ohne Kinder in Ruhe einkaufen oder allein Behördengänge absolvieren wollen, können die Kleinen im „Kids-Club“ abgeben, wo sie von Fachkräften betreut werden. Foto: Anja Wilhelm

Düren. „Unser jetziger Standort hat nicht nur die ideale Lage, sondern auch die ideale Größe – wir wollen nicht vertrieben werden, sondern hier bleiben“, sagt Anja Wilhelm, die gemeinsam mit Pia Perino seit über sechs Jahren werktäglich von 15 bis 18 Uhr und samstags von 9.30 bis 16 Uhr im Auftrag von Katholischem Bildungsforum, Stadtwerken und IG-City für die Kinderbetreuung im Bürgerbüro am Markt zuständig ist.

Auf eigene Initiative haben die beiden gemeinsam mit den Verantwortlichen des jeden Montagvormittag stattfindenden „Schnullercafé“ bereits über 300 Unterschriften gesammelt, um sich gegen den Umzug in einen freigewordenen kleineren Raum in der Weierstraße zu wehren.

Den wünschen sich vor allem die stellvertretende Bürgermeisterin Liesel Koschorreck (SPD) und ihre Ratskollegin Verena Schloemer (Grüne) von der „Ampel plus“, um damit Platz und Ruhe für die benachbarte Verbraucherberatung zu gewinnen.

Viele Kinder kommen

Der freundlich gestaltete Raum des „SWD Kids-Club“ ist mit Krabbeldecke, Bällebad, Kaufladen, Basteltisch, Bücher- und Spieleschrank perfekt ausgestattet. „Im Schnitt haben wir samstags über den Tag verteilt 15 bis 20 Kinder, deren Eltern in dieser Zeit ganz in Ruhe einkaufen gehen oder einfach mal ihre Zweisamkeit genießen. Im Alltag nutzen uns vor allem Eltern von kleineren Kindern, die etwas im Bürgerbüro zu erledigen haben, einen Arzt- oder Amtstermin wahrnehmen, oder auch mal eine Auszeit brauchen, weil sie zum Beispiel allein erziehend sind, der Mann viel arbeitet und die Großeltern in einer anderen Stadt wohnen“, sagt Pia Perino.

Die Eltern der zweieinhalbjährigen Maja, Rachid El-Abdellaoni und seine Frau Eldina Turjacanin, bringen ihre Tochter regelmäßig: „Es geht uns darum, unser Kind mit ruhigem Gewissen in gute Hände abzugeben – Maja kommt sehr gerne hierher“, so der Vater. Und seine Frau ergänzt: „Es wäre wirklich sehr schade, wenn sich hier etwas grundlegend ändern würde.“

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