Mariawald/Heimbach - Kinder- und Jugendwallfahrt: Eltern und Kinder machen sich auf den Weg

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Kinder- und Jugendwallfahrt: Eltern und Kinder machen sich auf den Weg

Von: Anneliese Lauscher
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In Gruppen machten sich große und kleine Pilger auf den Weg nach Heimbach.

Mariawald/Heimbach. Vom Parkplatz an der Abtei Mariawald sah man am Samstagvormittag mehrere Wandergruppen, Erwachsene und Kinder, auch Eltern mit Kinderwagen. Sie starteten zur ersten Kinder- und Jugendwallfahrt, zu der die Gemeinschaft der Gemeinden Heimbach-Nideggen unter dem Leitsatz „Wir machen uns auf den Weg nach Heimbach“ eingeladen hatte.

Tatsächlich kamen zur Freude der Organisatoren aus allen Richtungen große und kleine Pilger, offensichtlich war zwischen Dreiborn und Zülpich die Aufforderung zur Wallfahrt auf offene Ohren gestoßen. „Dies ist ein lang gehegter Wunsch unseres Pfarrers Hans Doncks“, erklärten die Damen aus dem Pfarreirat, Steffi Cremer, Tamara Jungen und Inge Wergen, „den Impuls gab unsere ehemalige Pastoralreferentin, Alice Toporowsky.“

Mit der Planung hatten die Verantwortlichen sich viele Mühe gegeben; für die Führung der einzelnen Gruppen fand man Unterstützung beim Eifelverein und bei Privatpersonen.

Herzlich begrüßte Pfarrer Christian Blumenthal die vielen Wallfahrer: „Vieles, was mit dem Pilgern nach Heimbach zusammenhängt, hat Tradition und klappt gut. Ich freue mich, dass sich heute so viele auf unser neues Experiment einlassen.“ Helmut Breuer gab den Pilgern einige Informationen über die Geschichte der Heimbach-Wallfahrten, und Pater Franz aus dem Trappistenkloster sagte: „Ich wünsche Euch einen guten Weg und dass Ihr Gott näher kommt.“

Manche wollten sich anstrengen und gingen zunächst noch weiter bergan, eine Gruppe zog über Gut Weymert ins Tal, während man für die Kinderwagen einen bequemeren Weg nach Heimbach bevorzugte.

Gegen Mittag trafen alle heil am Ziel ein, zu ihnen gesellten sich noch Kinder des Chores, der in Schwammenauel bei der Heiligen Messe gesungen hatte. Von freundlichen Helfern wurde die Wallfahrer mit Grillwurst und Nudelsalat, mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Dann konnten sie aus einem vielfältigen Programm zur Zerstreuung oder zur Information wählen: Dirk Küsters führte durch die Heimbacher Kirche, manche sahen sich im Wasser-Informationszentrum um und die Kunstakademie lud zu verschiedenen Workshops ein.

Außerdem stand das Vlattener Spielmobil zur Verfügung. Über Lob von allen Seiten freuten sich die Mitglieder im Pfarreirat. „Es war auf jeden Fall ein Erfolg“, sagte Tamara Jungen, „das Wetter war auf unserer Seite und auch die Reihe von tatkräftigen Helfern.“

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