Düren - Kinder bringen ihre Forderungen vor

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Kinder bringen ihre Forderungen vor

Von: Sandra Kinkel
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Sophia und Maya haben gestern die Grundschule Birkesdorf bei der Sitzung des Kinderparlamentes im Rathaus vertreten. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Sophia Hilger und Maya Bölck sind ein wenig nervös. Die beiden Mädchen von der Katholischen Grundschule in Birkesdorf sitzen im großen Ratssaal des Dürener Rathauses, da, wo am Mittwochabend zum zweiten Mal der frisch gewählte Stadtrat tagt. Gleich tagt hier das Dürener Kinderparlament.

Und die beiden Mädchen diskutieren noch heftig mit ihren Mitschülern Lisa Klück und Nils Zschauer, was sie nun genau im Kinderparlament vorbringen wollen.

„Wir brauchen mehr Computerräume”, sagt Maya. „Nein”, ist Sophia völlig anderer Meinung. „Wichtiger ist, dass die dafür sorgen, dass man bei uns im Schwimmbad nicht mehr so leicht ausrutschen kann. Schließlich hatte schon einmal ein Kind eine Gehirnerschütterung.”

Kinder aus der Martin-Luther-Grundschule, der Peschschule, der Südschule, St.-Joachim-Schule, der St.-Arnold-Schule sowie der Grundschulen Hoven, Merken, Birkesdorf und Echtz haben am Dienstag an der Sitzung des Kinderparlamentes teilgenommen, am Donnerstag, 5. November, gibt es eine zweite Sitzung, bei der zehn weitere Grundschulen und das Papst-Johannes-Haus vertreten sein werden.

In einer ersten Runde am Nachmittag hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Bürgermeister Paul Larue, die Vertreter der im Rat vertretenen Fraktionen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung mit Fragen zu bombardieren. „Die Stimme der Kinder ist uns wichtig”, so Bürgermeister Paul Larue. „Und deswegen ist es toll, dass ihr heute alle hier seid.” Caroline von der Südschule wollte zum Beispiel wissen, ob ihre Schule ein neues Klettergerüst bekommt, weil das alte ja abgebrannt sei. Viel Hoffnung konnte Larue dem Mädchen nicht machen, die Stadtkassen sind leer.

Tim von der Grundschule Echtz bemängelte, dass die Toiletten an seiner Schule immer so schmutzig seien. „Geht das nicht, dass die Putzfrauen länger arbeiten dürfen?”, wollte Tim wissen. Und Arin aus Merken wünschte sich eine neue Tischtennisplatte für ihren Lieblingsspielplatz. Im zweiten Teil der Sitzung des Kinderparlamentes diskutierten die Jungen und Mädchen noch über „20 Jahre Kinderrechte” und wie die Rechte umgesetzt werden könnten.
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