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Kiga-Plätze: Stadt verspricht rasche Lösung

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
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Jugendamtleiter Manfred Savelsberg verspricht eine schnelle Lösung des Problems.

Düren. In der Stadt Düren fehlen 16 Kindergartenplätze - und zwar solche für Kinder mit Behinderungen. „Die Kinder sind alle älter als drei Jahre”, so Wolfgang Prümm, Geschäftsführer der Lebenshilfe. „Das heißt, sie haben einen rechtlichen Anspruch auf einen Kindergartenplatz, den die Stadt aber leider derzeit nicht zur Verfügung stellen kann.”

Was fehlt, sind laut Prümm in erster Linie die passenden Räumlichkeiten für die Kinder mit geistigen und körperlichen Handicaps.

Derzeit gibt es in Düren rund 100 Kindergartenplätze für behinderte Jungen und Mädchen. Prümm: „Da ist seit Jahren nichts passiert. Wir brauchen hier in der Stadt Düren zwei neue integrative Kindertagesstättengruppen.”

Die Lebenshilfe, so Prümm weiter, habe in ihren Räumen keinen Platz mehr. Seit einiger Zeit finden intensive Gespräche mit Wolfgang Prümm und Vertretern der Stadt Düren statt, wie auch Jugendamtsleiter Manfred Savelsberg am Dienstag auf Anfrage der „Nachrichten” bestätigte.

„Es ist richtig, dass wir noch Kindergartenplätze schaffen müssen, und im Rahmen der Kindertagesstättenplanung arbeiten wir derzeit auch daran. Wir müssen einen Kompromiss finden”, so Savelsberg. Gemeinsam mit Wolfgang Prümm habe man sich auch schon Immobilien angesehen, zum Beispiel das ehemalige Asylbewerberheim in der Alten Jülicher Straße, wo auch der Kindergarten „Lollypop” der Arbeiterwohlfahrt untergebracht ist.

Wolfgang Prümm: „Diese Räume eignen sich leider überhaupt nicht für behinderte Kinder, weil es unter anderem viele Treppen gibt, so dass wir sehr stark umbauen müssten. Zudem fehlen uns in Nord-Düren die gesunden Kinder für zwei integrative Kindergartengruppen. Die haben wir in der Innenstadt. Da müssen wir einen Platz finden.”

Es sei wichtig, so Prümm, dass auch behinderte Kinder in Kindertagesstätten spielten und lernten. „Zu Hause bekommen sie einfach nicht die Förderung, die sie brauchen.”

Auch Manfred Savelsberg weiß, dass eine baldige Lösung her muss. „Die werden wir auch finden”, so der Leiter des Jugendamtes. Er hofft, dass noch im Februar alle Kinder über drei einen Kindergartenplatz haben.
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