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Keine Zukunft für die GWS

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Landat Wolfgang Spelthahn, Sparkassenvorstand Professor Dr. Herbert Schmidt und GWS-Geschäftsführer Heinrich Rotheut gestehen ein: Die Kritik an der GWS ist „teilweise berechtigt”. Foto: Burkhard Giesen

Kreis Düren. „Die GWS in dieser Form ist gescheitert und hat keine Zukunft mehr.” Dieser Satz stammt nicht etwa von Oppositionspolitikern wie Dietmar Nietan oder Oliver Krischer - er stammt von Landrat Wolfgang Spelthahn, Aufsichtsratsvorsitzender der gescheiterten Gesellschaft, die ursprünglich mit den Gewinnen aus Immobiliengeschäften exzellente Wirtschaftsförderung betreiben sollte und statt dessen meist aus den Schlagzeilen nicht heraus kam.

Gescheitert ist man nach Ansicht von Spelthahn und Professor Dr. Herbert Schmidt, der der Versammlung der 17 Gesellschafter vorsteht, aber eher an Grundsätzlichem: der Vielzahl an Gesellschaftern, die unterschiedliche Interessen haben.

Und an dem Umstand, dass nach Änderung der Gemeindeordnung die Hürden für Immobiliengeschäfte für Kreis eigene Gesellschaften höher gelegt wurden.

Sparkassenvorstand Schmidt: „Jülich und Düren wollen Wirtschaftsförderung lieber in Eigenregie betreiben. Die anderen Kommunen möchten die Angebote eher beim Kreis gebündelt wissen.”

Das ist genau der Weg, den man künftig beschreiten will: Die GWS soll ab Januar nur noch als reine Immobilienverwaltungsgesellschaft existieren, die eigentliche Wirtschaftsförderung wird der Kreis betreiben.
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